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Acetylierter Glutathion: ein großer Unterschied in der Form
Veronika Halusková
4. 9. 2026
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Bei Nahrungsergänzungsmitteln achten wir oft hauptsächlich auf eine Zahl: wie viele Milligramm die Tagesdosis enthält. Doch bei einigen Substanzen ist es ebenso wichtig, in welcher Form sie in die Kapsel gelangen. Ein hervorragendes Beispiel ist Glutathion – ein Antioxidans, das der Körper selbst produziert und das Teil des natürlichen Systems zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress ist.
Was Sie aus dem Artikel mitnehmen
Im Artikel betrachten wir, wie Glutathion im Körper funktioniert, warum die Form von Bedeutung ist und was S-Acetyl-L-Glutathion im Kontext von erhöhten Anforderungen an die Abwehrkräfte interessant macht.
Was ist Glutathion und warum produziert der Körper es selbst?
Glutathion ist ein kleiner Tripeptid, der aus drei Aminosäuren besteht: Glutamat, Cystein und Glycin. Es entsteht direkt in den Zellen in zwei enzymatischen Schritten, und einer der Faktoren, die seine Bildung beeinflussen, ist die Verfügbarkeit von Cystein. Genau aus diesem Grund wird im Zusammenhang mit Glutathion oft auch über N-Acetylcystein oder NAC gesprochen, das als Quelle für Cystein für seine eigene Synthese dient.
Glutathion funktioniert im Körper nicht als einmaliger Schwamm für freie Radikale. Es ist Teil eines dynamischen Redoxsystems. Sie werden auf die reduzierte und oxidierte Form treffen, und der Organismus hält kontinuierlich das Gleichgewicht zwischen ihnen aufrecht. Das ist einer der Gründe, warum das Thema Antioxidantien und oxidativer Stress in Wirklichkeit wesentlich komplizierter ist als die einfache Einteilung in schlechte Radikale und gute Antioxidantien. Immunzellen sind empfindlich gegenüber einem genau gesteuerten Redoxmilieu. Reaktive Moleküle nutzen es bei der zellulären Signalübertragung, und Glutathion trägt zur Aufrechterhaltung des Milieus bei, in dem diese Prozesse stattfinden.
Wie kann man die Immunität unterstützen? Praktischer Leitfaden zur natürlichen Abwehrkraft
Die Immunität kann nicht mit einem einzigen Vitamin, einem Ingwer-Shot oder einem Wochenende in der Sauna aktiviert werden. Ihr normales Funktionieren beruht auf dem gesamten täglichen Regime. Lassen Sie uns gemeinsam ansehen, was Sie jeden Tag für Ihre natürliche Abwehrkraft tun können und wie Sie noch heute beginnen können.
Wenn der Körper unter Druck steht, hat das Glutathionsystem mehr zu tun
Bei intensiver Bildung reaktiver Sauerstoffspezies wird Glutathion in Reaktionen verbraucht, die helfen, das zelluläre Redoxgleichgewicht aufrechtzuerhalten. Seine Synthese und sein Verbrauch sind regulierte Prozesse und können je nach Situation in verschiedene Richtungen variieren. Eine interessante Frage lautet daher: Wie funktioniert das Glutathionsystem und wie unterscheiden sich die einzelnen Formen, die in Nahrungsergänzungsmitteln verwendet werden?
Warum ist orales Glutathion ein bisschen knifflig?
Glutathion ist natürlich in den Zellen vorhanden, aber die gleiche Molekül aus einer Kapsel durch den Verdauungstrakt in den Organismus zu bekommen, ist eine andere Geschichte. Im Verdauungssystem trifft es auf Enzyme, die es abbauen können. Genau deshalb wird die orale Bioverfügbarkeit seit Jahrzehnten von Wissenschaftlern untersucht.
Stimmt es, dass der Körper gewöhnliches Glutathion nur zu 10 % nutzt?
Die genaue Zahl von 10 % würden wir nicht als universelle Regel verwenden. Die Unterschiede zwischen den Studien zeigen schön, warum die Dosis, die Dauer der Einnahme, die verwendete Formulierung und das, was genau die Forscher messen, entscheidend sind. Ein ähnliches Prinzip kennen wir zum Beispiel bei den einzelnen Formen von Vitamin C, wo die gleiche aktive Substanz auf verschiedene technologische Weisen verabreicht werden kann.
Was macht S-Acetyl-L-Glutathion anders?
Bei S-Acetyl-L-Glutathion ist die Acetylgruppe an das Schwefelatom im Cysteinanteil der Moleküle gebunden. Diese chemische Modifikation hilft, den empfindlichen Teil der Moleküle zu schützen und erhöht deren Stabilität. Nach der Abspaltung der Acetylgruppe entsteht Glutathion, das in zellulären Prozessen verwendet werden kann. Hier macht die Regel Sinn, die für Nahrungsergänzungsmittel gilt: Es entscheidet nicht immer nur, was drin ist, sondern auch in welcher Form. Dieselbe Logik wird auch bei liposomalen Formen von Vitaminen und anderen aktiven Substanzen verwendet, nur mit einer anderen Technologie.
Acetylierung versus Liposom: zwei verschiedene Wege, um mit der Form zu arbeiten
Bei der liposomalen Technologie ist die aktive Substanz mit Phospholipidstrukturen verbunden. Das Prinzip besteht also in der technologischen Hülle. Bei S-Acetyl-L-Glutathion hingegen wird das Molekül selbst durch die Hinzufügung der Acetylgruppe chemisch modifiziert. Es handelt sich nicht um zwei Namen für dieselbe Technologie. Jede löst Stabilität und Transport auf andere Weise. Diese Unterscheidung ist nützlich, zum Beispiel bei der Betrachtung von Immunizer, wo neben acetylierterem Glutathion auch liposomales Vitamin C enthalten ist. Gerade darin trägt Vitamin C1 zur normalen Funktion des Immunsystems und zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress bei.
Warum ist S-Acetyl-L-Glutathion gerade in Immunizer enthalten?
Die empfohlene tägliche Dosis BrainMax IMMUNIZER!® sind zwei Kapseln nach einer Mahlzeit. Sie enthalten 30 mg S-Acetyl-L-Glutathion. Neben ihm sind in der Rezeptur zum Beispiel 250 mg liposomales Vitamin C, 25 µg Vitamin D3, 10 mg Zink, 70 µg Selen und Vitamin A enthalten. Vitamin C1, Vitamin D2, Vitamin A3, Zink4 und Selen5 tragen zur normalen Funktion des Immunsystems bei. Vitamin C1, Zink4 und Selen5 tragen zudem zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress bei. Das ist schon eine schöne Kombination für die natürliche Abwehr, was sagen Sie? Die Rezeptur wird durch pflanzliche Extrakte ergänzt, darunter Holunder, Echinacea, Olivenblätter, Ingwer, Oregano, Süßholz und eine Prise.
Biologische Verfügbarkeit ist nicht dasselbe wie eine hohe Dosis
Das Etikett eines Nahrungsergänzungsmittels verleitet oft zu einem einfachen Wettlauf um die höchste Zahl. 500 mg klingt besser als 100 mg und 1 000 mg klingt noch besser. Aber die Menge ohne Information über die Form erzählt nicht die ganze Geschichte. Bei einigen Substanzen geht es um Löslichkeit, bei anderen um Stabilität, chemische Form des Minerals oder die Art der Lieferung.
Bei Vitamin C kann mit liposomaler Technologie gearbeitet werden. Bei Glutathion kann eine der Möglichkeiten die Acetylierung sein. Bei Zink kann zwischen verschiedenen mineralischen Formen gewählt werden. Der gleiche Ansatz macht auch bei der separaten Ergänzung Sinn. BrainMax S-Acetyl-L-Glutathione® enthält 100 mg acetylierte Glutathion in einer Kapsel und BIO Kurkuma.
Milligramm sind einfach bei Glutathion nicht die ganze Geschichte
Glutathion ist ein großartiges Beispiel dafür, wie sehr die Form bei einem Supplement zählen kann. Der Körper stellt dieses Molekül selbst her und verwendet es im natürlichen System der zellulären Redoxbalance. Wenn wir es oral einnehmen wollen, stellt sich die Frage nach Stabilität und Verarbeitung im Verdauungstrakt. S-Acetyl-L-Glutathion löst diesen Teil der Geschichte durch chemische Modifikation des Moleküls selbst. Deshalb haben wir es auch in den Immunizer aufgenommen. Nicht wegen der höchsten Zahl auf der Vorderseite des Etiketts, sondern als eine der Formen, bei denen es sinnvoll ist, über die reinen Milligramm hinauszuschauen.
Und genau denselben Filter können Sie bei der Auswahl weiterer Ergänzungen verwenden. Fragen Sie sich, was das Produkt enthält, wie viel davon enthalten ist – und dann noch einmal: In welcher Form?
Liposomale Vitamine: Revolution bei der Nährstoffaufnahme
Bei Nahrungsergänzungsmitteln kommt es nicht nur darauf an, was sie enthalten, sondern auch in welcher Form sie in den Organismus gelangen. Die liposomale Technologie ist eine echte Revolution in Nahrungsergänzungsmitteln. Der aktive Stoff wird in ein kleines Lipidpartikel eingekapselt, das das Vitamin genau dorthin transportiert, wo es hingehört. Liposomale Substanzen sind technologisch ausgeklügelter und geben die wissenschaftliche Richtung für eine neue Generation von Nahrungsergänzungsmitteln vor.
1 Dies sind die genehmigten Gesundheitsansprüche für Vitamin C, die im Verzeichnis der genehmigten Gesundheitsansprüche gemäß der Verordnung der Kommission (EU) Nr. 432/2012 aufgeführt sind.
2 Dies sind die genehmigten Gesundheitsansprüche für Vitamin D, die im Verzeichnis der genehmigten Gesundheitsansprüche gemäß der Verordnung der Kommission (EU) Nr. 432/2012 aufgeführt sind.
3 Dies sind die genehmigten Gesundheitsansprüche für Vitamin A, die im Verzeichnis der genehmigten Gesundheitsansprüche gemäß der Verordnung der Kommission (EU) Nr. 432/2012 aufgeführt sind.
4 Dies sind die genehmigten Gesundheitsansprüche für Zink, die im Verzeichnis der genehmigten Gesundheitsansprüche gemäß der Verordnung der Kommission (EU) Nr. 432/2012 aufgeführt sind.
5 Dies sind die genehmigten Gesundheitsansprüche für Selen, die im Verzeichnis der genehmigten Gesundheitsansprüche gemäß der Verordnung der Kommission (EU) Nr. 432/2012 aufgeführt sind.
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Richie JP Jr, Nichenametla S, Neidig W, et al. Randomized controlled trial of oral glutathione supplementation on body stores of glutathione. Eur J Nutr. 2015. PubMed
Herzfrequenz beim Training: Zonen, Berechnung und Tipps
Karolína Hradilová
31. 8. 2026
Lesezeit: 8 Min.
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Wissen Sie, wie hoch Ihre Herzfrequenz beim Training ist und was diese Zahl wirklich bedeutet? Die Herzfrequenz zeigt schnell, ob Sie sich in einem leichten Tempo bewegen, Ausdauer aufbauen oder nahe Ihrem Maximum arbeiten. Zusammen mit dem Gefühl der Anstrengung und dem Tempo gibt sie ein praktisches Bild von der Intensität des Trainings.
Was Sie aus dem Artikel mitnehmen
Am wichtigsten ist es, nicht eine einzelne Zahl isoliert zu betrachten. Die Herzfrequenz ändert sich je nach Intensität, Temperatur, Hydration und aktueller Fitness. In diesem Artikel erfahren Sie, wie hoch die Ruheherzfrequenz normalerweise ist, wie man grob das Maximum berechnet, wie die fünf Trainingszonen funktionieren und wann eine hohe oder ungewöhnlich niedrige Herzfrequenz ein Grund sein kann, langsamer zu werden.
Was ist die Herzfrequenz und wie wird sie gemessen?
Die Herzfrequenz gibt an, wie oft das Herz pro Minute schlägt. Bei Belastung steigt sie mit den wachsenden Anforderungen des Körpers. In der allgemeinen sportlichen Verwendung werden die Begriffe Herzfrequenz und Puls praktisch synonym verwendet. Die genauesten praktischen Messungen im Sport bieten in der Regel Brustgurte. Smartwatches sind bequem, bei hoher oder schnell wechselnder Intensität kann die Messung jedoch weniger genau sein. Bei Läufern sollte daher der Puls auch mit dem Tempo und dem Gefühl der Anstrengung verglichen werden, ähnlich wie bei Lauftraining für Anfänger.
Ohne Uhr können Sie den Puls mit zwei Fingern am Handgelenk oder am Hals messen, kurz die Schläge zählen und auf eine Minute umrechnen. Telefonanwendungen, die die Kamera nutzen, können zur orientierenden Kontrolle in Ruhe dienen, zur Steuerung von Intervallen während der Bewegung sind jedoch Uhren oder Brustgurte praktischer.
Was ist die normale Ruheherzfrequenz?
Bei den meisten Erwachsenen wird eine typische Ruheherzfrequenz von etwa 60 bis 100 Schlägen pro Minute angesehen. Im praktischen Sportkontext treffen Sie häufig auf Werte um 60 bis 90.
Trainierte Ausdauerathleten können eine Ruheherzfrequenz von unter 60 haben, da ihr Kreislaufsystem in Ruhe effizienter arbeitet.
Für Sportler ist oft der persönliche langfristige Durchschnitt nützlicher als der Vergleich mit einer Tabelle. Messen Sie die Ruheherzfrequenz idealerweise morgens nach dem Aufwachen. Wenn sie mehrere Tage ungewöhnlich hoch ist, kann dies auf Müdigkeit, schlechten Schlaf, Stress, Hitze oder Flüssigkeitsmangel hindeuten. Dann macht es Sinn, die Intensität zu reduzieren und mehr Raum für Regeneration nach dem Training zu geben.
Wie berechnet man die maximale Herzfrequenz?
Die maximale Herzfrequenz können Sie grob nach der Formel 220 minus Ihr Alter berechnen. Ein vierzigjähriger Mensch erhält somit eine Schätzung von 180 Schlägen pro Minute.
Es handelt sich jedoch um eine grobe Schätzung, nicht um eine persönliche Obergrenze, die genau passen muss.
Eine weitere populäre Schätzung für Erwachsene ist die Formel 208 minus 0,7 mal das Alter. Auch diese erfasst individuelle Unterschiede nicht. Für präzise Zonen im Leistungstraining sind Belastungsuntersuchungen oder ein geführter Test unter Aufsicht eines Fachmanns geeigneter.
Beide Formeln sind ein guter Start. Achten Sie auch darauf, bei welchem Puls Sie ein Gespräch führen können, wann sich die Atmung beschleunigt und wie sich der Puls bei gleichbleibendem Tempo verändert. Ein solcher Kontext gehört zur schrittweisen Anpassung der Trainingsbelastung.
Trainingszonen der Herzfrequenz
Fünf Trainingszonen unterteilen die Intensität nach Prozenten der geschätzten maximalen Herzfrequenz. Die Zonen sind keine scharfen biologischen Grenzen, sondern eine praktische Karte für die Dosierung leichter, mittlerer und sehr anspruchsvoller Abschnitte.
Zone 1 – regenerativ: 50–60 % Maximum: Sehr leichte Intensität, geeignet für Aufwärmen, Auslaufen und aktive Regeneration. Die Atmung bleibt ruhig und ein Gespräch während der Aktivität ist einfach.
Zone 2 – fettverbrennend: 60–70 % Maximum: Leichte Ausdauerarbeit, die lange gehalten werden kann. Gut geeignet für längeres Gehen, ruhiges Laufen oder Radfahren.
Zone 3 – aerob: 70–80 % Maximum: Mittlere Intensität. Die Atmung wird merklich schneller, aber das Tempo bleibt kontrollierbar. Geeignet für kontinuierliches Training und den Aufbau von Ausdauer.
Zone 4 – anaerob: 80–90 % Maximum: Hohe Intensität, die in Tempotraining und Intervalltraining verwendet wird. Sprechen ist schwierig und dieser Zustand kann nicht lange gehalten werden.
Zone 5 – maximal: 90–100 % Maximum: Sehr hohe Intensität für kurze Abschnitte. Diese gehört eher zum strukturierten Training erfahrener Sportler als zum täglichen Cardiotraining.
Im Ausdauertraining wechseln sich am häufigsten die niedrigeren und mittleren Zonen ab. Eine praktische Variante ist Kardiotraining, das an die eigene Fitness angepasst ist. Ohne Messgerät verwenden Sie den „Talk-Test“: Bei mittlerer Intensität können Sie normalerweise sprechen, aber nicht singen; bei hoher Intensität sagen Sie nur einige Worte ohne Atempause.
Warum die Herzfrequenz beim Training überwachen
Der Puls hilft zu überwachen, ob die Intensität dem Ziel entspricht. Bei leichtem Laufen weist er darauf hin, dass Sie sich vom Tempo mitreißen lassen, bei Intervallen zeigt er die Erholung zwischen den Abschnitten. Ähnlich funktioniert es beim Radfahren; Schwimmen als aerobe Aktivität ist eine weitere Variante. Das gleiche Tempo bei niedrigerem Puls kann ein Zeichen besserer Fitness sein, wenn die Bedingungen ähnlich sind. Es ist auch gut, den Trend der Ruhefrequenz zu beobachten und wie schnell der Puls nach einem anspruchsvollen Abschnitt sinkt. Eine einmalige Abweichung bedeutet nichts Grundlegendes. Wenn jedoch bei mehreren Trainingseinheiten hintereinander bei gleicher Belastung der Puls hoch bleibt und Sie sich gleichzeitig schlechter fühlen, überprüfen Sie Schlaf, Temperatur, Psyche sowie Hydratation und Elektrolyte.
Eine praktische Woche hält den Großteil des Volumens in leichter Intensität und einen kleineren Teil in hoher. Krafttraining sollte hauptsächlich durch Technik und empfundene Anstrengung geleitet werden; der Puls ist eine ergänzende Angabe. Zu Hause können Ausdauertage mit Körpergewichtsübungen kombiniert werden.
Leichter Tag: längeres Gehen, ruhiges Laufen oder Radfahren überwiegend in Zone 1 bis 2.
Mittlerer Tag: kontinuierliche aerobe Arbeit überwiegend in Zone 3.
Intensiver Tag: kurze Intervalle in Zone 4 bis 5 mit ausreichender Erholung.
Krafttag: Achten Sie hauptsächlich auf die Technik, die Reserve in den Wiederholungen und die Qualität der Serie. Den Puls als Ergänzung betrachten.
Wie man die Herzfrequenz entsprechend Ihrem Ziel nutzt
Die gleiche Zahl hat nicht für jeden die gleiche Bedeutung. Entscheidend sind das Alter, die Fitness, die Art der Aktivität, Medikamente und das Ziel. Bei der Kombination von Ausdauer- und Krafttraining unterscheiden Sie daher zwischen Ausdauerarbeit und Krafttraining, das auf Muskeln abzielt.
Gewichtsreduktion und Fettverbrennung
Für die Fettverbrennung wird empfohlen, bei 60–70 % der maximalen Herzfrequenz zu trainieren. In dieser Intensität kann man in der Regel länger durchhalten, und der relative Anteil der aus Fetten gewonnenen Energie ist oft höher als bei sehr intensiver Arbeit. Das bedeutet jedoch nicht, dass höhere Zonen für die Gewichtsreduktion überflüssig sind. Über die langfristige Veränderung des Gewichts entscheidet die gesamte Energiebilanz, die Regelmäßigkeit der Bewegung und die Ernährung. Im Gegenteil, sehr intensive, erschöpfende Übungen können Ihnen beim Abnehmen Steine in den Weg legen. Bei Erschöpfung hat der Körper die Tendenz, mehr Hungerhormone auszuschütten, und die Einhaltung der Diät wird umso schwieriger.
Wie man dauerhaft und sicher abnimmt – Leitfaden zur Gewichtsreduktion
In diesem Leitfaden zeigen wir Ihnen, wie Sie ein Kaloriendefizit intelligent einstellen, wie Sie beim Abnehmen essen und trainieren können, ohne ständig Hunger zu haben, und wie Sie daraus einen Plan machen, der keine Strafe, sondern Routine ist. So eine, die sich langfristig bewältigen lässt. Und genau damit vermeiden Sie den Jojo-Effekt. Es gibt keinen einzigen Weg, der für alle funktioniert, aber es gibt kleine Anpassungen, die jeder vornehmen kann.
Aufbau von Ausdauer
Für die grundlegende Ausdauer ist regelmäßiges Training mit leichter bis mittlerer Intensität, oft in den Zonen 2 und 3, entscheidend. In diesen Bereichen können Sie ein größeres Volumen bewältigen, ohne nach jedem Training erschöpft zu sein. Verlängern Sie schrittweise die Dauer, die Distanz oder fügen Sie kontrolliertes Tempo hinzu. Beim Laufen beginnen Sie so langsam, dass Sie sprechen können. Bei Anfängern kann es sich um etwas schnelleres Gehen handeln.
HIIT und Intervalltraining
Bei HIIT erreicht die Herzfrequenz oft Zone 4 und bei erfahrenen Sportlern kurzzeitig sogar Zone 5. Ein kurzer Sprint kann enden, bevor die Uhr das Maximum anzeigt, daher steuern Sie die Intervalle auch nach der Länge des Abschnitts und der empfundenen Anstrengung.
Krafttraining
Beim Krafttraining ist die Herzfrequenz nicht die Hauptmetrik. Achten Sie auf die Technik, die Anzahl der Wiederholungen, das Gewicht, die Pausen und die subjektive Anstrengung. Die Herzfrequenz ist eine Ergänzung zur Übersicht über die kardiovaskuläre Belastung. Es macht auch Sinn, Essen und Hydration vor dem Training zu berücksichtigen.
Was tun, wenn die Herzfrequenz beim Training zu hoch ist?
Eine hohe Herzfrequenz bei intensivem Training ist eine normale Reaktion auf die Belastung. Wichtig ist der Kontext und ob der Wert Ihrem üblichen Verlauf entspricht. Wenn die Herzfrequenz ungewöhnlich hoch ansteigt, verlangsamen Sie oder wechseln Sie zum Gehen und lassen Sie sie allmählich sinken. Überprüfen Sie bei Hitze auch die Flüssigkeitszufuhr und den Elektrolytverlust. Es gibt keine universelle „gefährliche“ Herzfrequenz, die für alle gilt. Unterbrechen Sie das Training einfach, wenn deutliche Unannehmlichkeiten auftreten.
Häufige Fragen zur Herzfrequenz
Die einfache Antwort auf alles? Eine richtige Zahl gibt es nicht! Es hängt vom Alter, der Fitness, der Art der Belastung und der persönlichen Norm ab.
Wie hoch sollte die Herzfrequenz beim Training in Abhängigkeit vom Alter sein?
Schätzen Sie das Maximum grob als 220 minus Ihr Alter. Für mittlere Intensität wird oft etwa 50–70 % des Maximums verwendet, für hohe Intensität etwa 70–85 %.
Was ist die Fettverbrennungs-Herzfrequenz?
Dies ist die Bezeichnung für das leichtere Band, normalerweise etwa 60–70 % der maximalen Herzfrequenz. In diesem Bereich ist der relative Anteil der Energie aus Fetten höher und die Aktivität kann länger aufrechterhalten werden. Für die Gewichtsreduktion ist jedoch immer der gesamte Energieverbrauch entscheidend und ein langfristig nachhaltiges Abnehmregime, nicht nur das Verweilen in einer Zone.
Brauche ich einen Sporttester, um die Herzfrequenz zu überwachen?
Sie müssen nicht. Der Puls kann manuell am Handgelenk oder am Hals gemessen werden, und die Intensität kann auch anhand der Atmung und des Talktests geschätzt werden. Das reicht auch für viele Formen von Kardio ohne spezielle Ausrüstung. Ein Sporttester ist praktisch, um Trends kontinuierlich aufzuzeichnen.
Wie hängt die Herzfrequenz mit der Trainingsanpassung zusammen?
Ausdauertrainierte Menschen haben oft eine niedrigere Ruheherzfrequenz und bei gleicher submaximaler Belastung kann ihre Herzfrequenz allmählich sinken. Eine bessere Fitness sollten Sie jedoch nicht nur anhand einer Zahl bewerten. Achten Sie auch auf Tempo, Leistung, empfundene Anstrengung, Erholung und langfristige Konsistenz.
Die Herzfrequenz als Kompass, nicht als zwingende Bedingung
Die Herzfrequenz ist ein großartiger Trainingskompass. Sie zeigt, wann Sie unnötig schnell fahren, wann Sie Raum haben, um mehr hinzuzufügen, und wie sich Ihre Reaktion auf die gleiche Belastung verändert. Der langfristige Trend hat den größten Wert in Verbindung mit dem, wie Sie sich fühlen und welches Ziel Sie haben. Für Ausdauertraining nutzen Sie hauptsächlich längere Arbeiten in niedrigen und mittleren Zonen, während HIIT auf kurzen Ausflügen in hohe Intensität basiert. Wenn Sie neben dem Training auch Energie, Hydratation und praktische Sporternährung geregelt haben möchten, kann eine Auswahl von Ergänzungen für Ausdauersportarten hilfreich sein. Die Grundlage bleibt jedoch gleich: vernünftig dosierte Belastung, Regelmäßigkeit und ausreichend Zeit zur Erholung.
Wie man das Maximum aus dem Training herausholt
Welche Fehler sollte ich beim Training vermeiden, damit es sinnvoll ist und die Fortschritte wirklich sichtbar sind? Wir werden besprechen, was vor dem Training zu tun ist, was danach, wie man dem Körper Treibstoff zuführt und womit man ihn boosten kann.
CLEVELAND CLINIC. Heart Rate Recovery: What It Is and How to Calculate It. Cleveland Clinic, 2022 [online]. Verfügbar unter: Cleveland Clinic – Heart Rate Recovery
TANAKA, Hirofumi; MONAHAN, Kevin D.; SEALS, Douglas R. Age-predicted maximal heart rate revisited. Journal of the American College of Cardiology. 2001, 37(1), 153–156. DOI: 10.1016/S0735-1097(00)01054-8.
PASADYN, Selena R.; SOUDAN, Mohamad; GILLINOV, Marc; HOUGHTALING, Penny; PHELAN, Dermot; GILLINOV, Nicole; BITTEL, Barbara; DESAI, Milind Y. Accuracy of commercially available heart rate monitors in athletes: a prospective study. Cardiovascular Diagnosis and Therapy. 2019, 9(4), 379–385. DOI: 10.21037/cdt.2019.06.05.
Hanföl hat einen ausgeprägten nussigen Geschmack, eine grünliche Farbe und eignet sich am besten für die kalte Küche. Es wird aus Hanfsamen gepresst und wird aufgrund des hohen Anteils an ungesättigten Fettsäuren häufig in Salaten, Aufstrichen, Dips oder zur Verfeinerung von Fertiggerichten verwendet.
Was Sie aus dem Artikel mitnehmen
In diesem Artikel erklären wir, was Hanföl enthält, wie es sich von CBD-Öl unterscheidet, warum bei ihm die Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren thematisiert werden und wie man damit umgeht, damit es möglichst lange seinen Geschmack und seine Qualität behält. Wir fügen auch ein paar einfache Tipps hinzu, wo man es in der Küche verwenden kann.
Was ist Hanföl und was finden wir wirklich darin?
Hanföl hat einen grünlichen Farbton, einen ausgeprägten nussigen bis leicht grasigen Geschmack und eine Zusammensetzung, die ungesättigte Fettsäuren dominieren. Es eignet sich für Dressings, Aufstriche, Dips, Brei oder über fertigem Gemüse. Es genügt dabei eine kleine Menge – sein Aroma geht in der Speise definitiv nicht verloren.
Lebensmittel-Hanföl wird aus den Samen von Industriehanf gepresst. Bei hochwertigen Ölen trifft man häufig auf Kaltpressung, die die intensive Erwärmung während der Herstellung einschränkt und den typischen Geschmack und das Aroma der Rohware bewahrt. Die Ausgangsrohstoffe sind dabei die gleichen Hanfsamen, nur der fetthaltige Teil wird davon getrennt. In den Fettsäuren überwiegt die Linolsäure, auch Omega-6, und die Alpha-Linolensäure, auch ALA, aus der Omega-3-Reihe. Analysen verschiedener Hanföle finden üblicherweise etwa 50–60 % Linolsäure, etwa 15–20 % ALA und einen geringeren Anteil an Ölsäure. Die genauen Zahlen variieren je nach Sorte, Anbaubedingungen und Verarbeitung.
In Hanföl wurden auch Tocopherole, Phytosterole und weitere minoritäre Bestandteile beschrieben. Ihre Menge ist jedoch nicht konstant und hängt vom jeweiligen Öl ab.
Hanföl vs. CBD-Öl: ähnlicher Ursprung, anderes Produkt
Hanföl aus Samen ist kein CBD-Öl. Cannabinoide entstehen hauptsächlich in den harzigen Strukturen der oberirdischen Teile der Pflanze, und die Samen selbst produzieren sie natürlich nicht. Bei der Ernte kann jedoch die Oberfläche der Samen mit der Pflanzenharz in Kontakt kommen, sodass in kommerziellen Ölen Spuren von Cannabinoiden auftreten können. Ihre Anwesenheit hängt daher unter anderem von der Sorte und der Reinigung der Samen vor der Pressung ab.
Öl aus Hanfsamen ist nicht dasselbe wie CBD- oder CBG-Öl. Es handelt sich um ein Lebensmittel, das aus den Samen der Pflanze Cannabis sativa L. gewonnen wird und in der Küche neben Lein-, Kürbis- oder Olivenöl steht. – Karolína Hradilová, BrainMarket
Wenn Sie also Speiseöl aus Hanfsamen kaufen, wählen Sie vor allem ein pflanzliches Fett mit typischem Geschmack und Fettsäureprofil. Es ist kein Weg, um gezielt CBD, CBG oder andere Cannabinoide in die Ernährung einzufügen.
Wie man Hanföl in der Küche verwendet
Hanföl kommt dort zur Geltung, wo es nicht mit langem Erhitzen konkurrieren muss. Sein nussiger, leicht erdiger und manchmal grasiger Geschmack funktioniert hervorragend als abschließende Verfeinerung.
Für Salate, Aufstriche und fertiges Gemüse
Beginnen Sie einfach: Mischen Sie Hanföl mit Zitronensaft oder mildem Essig, einer Prise Salz und Senf. Es entsteht ein kräftiges Dressing für Blattsalate, Hülsenfrüchte oder geröstetes Gemüse. Ein paar Tropfen funktionieren auch gut auf Kartoffeln, Hummus, Suppe oder Gemüsecreme, wo Sie das Öl erst kurz vor dem Servieren hinzufügen. In der süßen Küche sollte Hanföl vorsichtiger verwendet werden, da sein Geschmack nicht neutral ist. Kleinere Mengen passen jedoch gut zu Haferbrei, Smoothies oder hausgemachtem herzhaften Granola. Wenn Sie das Hanfprofil mildern möchten, kann das Öl mit geschmacklich runderen Fetten. kombiniert werden.
Ist Hanföl zum Frittieren geeignet?
Es wird oft einfach gesagt, dass Hanföl in der Pfanne überhaupt nicht verwendet werden darf. Die Realität ist jedoch etwas interessanter. Neuere Studien haben Hanföle bei Temperaturen von 170 bis 230 °C untersucht und festgestellt, dass bei einer Erhitzung unter 190 °C für weniger als eine Stunde die beobachteten Qualitätsindikatoren innerhalb akzeptabler Grenzen blieben. Das macht Hanföl jedoch nicht automatisch zu einem idealen Öl für langes oder wiederholtes Frittieren. Der Grund dafür ist der hohe Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die allgemein empfindlicher gegenüber Oxidation sind. Für den normalen Haushalt ist es daher praktischer, Hanföl vor allem in der kalten Küche zu verwenden und für hohe Temperaturen ein Fett entsprechend seiner Stabilität und der spezifischen Zubereitungsart zu wählen.
Wie man hochwertiges Hanföl auswählt und lagert
Bei Öl mit einem hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren ist Frische entscheidend. Achten Sie daher bei der Auswahl auf die Herstellungsweise, das Mindesthaltbarkeitsdatum, die Verpackung und die Lagerungsempfehlungen des Herstellers. Für Öl, das hauptsächlich für die kalte Küche gedacht ist, macht auch eine dunkle Flasche Sinn, die den Lichtzugang einschränkt.
Nach dem Öffnen lassen Sie Hanföl nicht neben dem Herd oder auf der Fensterbank stehen. Wärme, Licht und Sauerstoff beschleunigen die Veränderungen der Fette und können sich allmählich auch auf den Geruch und Geschmack auswirken. Bei empfindlicheren Ölen wird daher oft empfohlen, kühl zu lagern und die Flasche sorgfältig zu verschließen.
Sollte Hanföl im Kühlschrank gelagert werden?
Ja. Bei kaltgepressten Hanfölen ist nach dem Öffnen eine kühle und dunkle Lagerung eine sinnvolle Wahl, da sie das Licht und höhere Temperaturen einschränkt.
Warum ist das richtige Verhältnis von Omega 3 und 6 wichtig?
In diesem Artikel betrachten wir, was das Verhältnis von Omega 3 zu Omega 6 bedeutet, warum es in der modernen Ernährung oft zugunsten von Omega 6 verschoben wird, welche Lebensmittel es am meisten beeinflussen und wie Sie es praktisch anpassen können, ohne jede Öltropfen zu zählen.
Hanfsamenöl und Omega-3: Was Sie erwarten können
Hanfsamenöl ist eine interessante pflanzliche Quelle von ALA. Es ist jedoch keine direkte Quelle der gleichen Formen von Omega-3, die Fisch- oder Algenöle bieten. Der menschliche Organismus kann aus ALA weitere Omega-3-Fettsäuren bilden, diese Umwandlung ist jedoch begrenzt. Daher ist es nicht ratsam, einen Esslöffel Hanfsamenöl als direkte Alternative zur gleichen Menge an EPA und DHA zu betrachten. Das ist besonders wichtig bei einer rein pflanzlichen Ernährung. Hanfsamenöl, Chia, Leinsamen oder Walnüsse können einen Teil des Puzzles bilden, während Omega-3 aus Meeresalgen eine direkte pflanzliche Quelle von DHA und je nach Produkt auch EPA darstellt.
Ist Hanf-, Lein- oder Olivenöl besser?
Jedes eignet sich für etwas anderes. Hanf- und Leinöl sind besonders interessant für die kalte Küche, extra natives Olivenöl hat eine breitere kulinarische Verwendung. Praktischer als die Suche nach einem Sieger ist es, mehrere Öle je nach Gericht und Zubereitungsart abwechselnd zu verwenden.
Kleine Flasche, viele Möglichkeiten
Hanfsamenöl ist vor allem geschmacklich ein ausgeprägtes Pflanzenöl mit hohem Anteil an ungesättigten Fettsäuren. Es muss kein Olivenöl, Leinöl oder Quellen von EPA und DHA ersetzen. Seine Stärke liegt gerade darin, dass es der Küche ein anderes Geschmacksprofil und Fettsäuren hinzufügt. Der einfachste Start? Fügen Sie eine kleine Menge zu Salatdressings, Aufstrichen oder zu fertig gegartem Gemüse hinzu, verschließen Sie die Flasche gut und schützen Sie sie vor Licht und Wärme. Hanfsamenöl muss also kein exotisches Produkt sein, das hinten im Schrank versteckt ist, sondern ein praktisches Detail, das gewöhnliche Speisen geschmacklich aufwertet.
Gesunde Öle und Fette – welches wählen?
Gesunde Öle und Fette sind ein fester Bestandteil der Ernährung, aber ihre Auswahl ist oft unklar. In der Praxis wird am häufigsten diskutiert, welche gesundheitlichen Vorteile Öle bieten, wie sie bei Diäten und gesunder Ernährung wirken, welches Fett man für die kalte Küche verwenden sollte, was man zum Kochen wählen sollte und welches Öl zum Frittieren bei höheren Temperaturen geeignet ist. Dabei spielt nicht nur die Art des Fettes eine wichtige Rolle, sondern auch die Verwendung und der Rauchpunkt.
Quellen:
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Lindekamp N. et al. Quantifizierung von sechzehn Cannabinoiden in essbaren Hanfsamenölen und der Einfluss der thermischen Verarbeitung auf die Cannabinoidgehalte und -profile. Food Additives & Contaminants, 2024. PubMed.
Verordnung (EU) Nr. 432/2012 – Liste der genehmigten Gesundheitsansprüche, einschließlich der Bedingungen für Ansprüche, die sich auf ALA beziehen. EUR-Lex.
Liposomale Vitamine aus ärztlicher Sicht mit MUDr. Kaštovský
MUDr. Tomáš Kaštovský
5. 8. 2026
Lesezeit: 5 Min.
Anzahl der Aufrufe: 0x
Wenn wir Vitamine auswählen, schauen wir meist zuerst auf die Dosierung. Wie viele Milligramm enthält eine Kapsel? Wie viel Prozent der empfohlenen täglichen Zufuhr decken wir damit ab? Und wie oft täglich sollten wir das Nahrungsergänzungsmittel einnehmen? Das sind natürlich wichtige Fragen. Zwischen der Angabe auf dem Etikett und dem, was unser Körper tatsächlich verwerten kann, liegt jedoch noch ein vergleichsweise langer Weg.
Was Sie aus dem Artikel mitnehmen
Der Wirkstoff muss den Verdauungstrakt passieren, sich mit dem sauren Milieu des Magens und der Wirkung von Enzymen auseinandersetzen und schließlich an den Ort gelangen, an dem er aufgenommen werden kann. Genau deshalb hören wir heute immer häufiger von liposomalen Vitaminen. Es handelt sich weder um neue Vitaminarten noch um Stoffe, die der menschliche Körper bisher nicht kennt. Modern ist vor allem die Art ihrer Verarbeitung und des Transports durch den Körper.
Es geht nicht nur darum, was wir einnehmen
Diesmal möchte ich sie vor allem aus praktischer Sicht betrachten. Ein Liposom ist ein sehr kleines Teilchen, das aus Phospholipiden besteht. Diese ordnen sich in einer Doppelschicht an, die an Zellmembranen erinnert. Im Inneren kann ein Wirkstoff eingeschlossen sein, zum Beispiel Vitamin C.
Gerade der Schutz empfindlicher Stoffe gehört zu den Hauptgründen, warum Liposomen erforscht und eingesetzt werden. Gleichzeitig sollte man fairerweise sagen, dass das Ergebnis von der konkreten Zusammensetzung, der Partikelgröße, der Stabilität und auch der Qualität des Herstellungsprozesses abhängt.
Was bedeutet die Bioverfügbarkeit bei Nahrungsergänzungsmitteln?
Im Zusammenhang mit Nahrungsergänzungsmitteln wird häufig von der Aufnahmefähigkeit gesprochen. Der präzisere Begriff ist in vielen Fällen Bioverfügbarkeit oder Bioverfügbarkeit. Vereinfacht gesagt gibt sie an, welcher Teil des aufgenommenen Stoffes in den Blutkreislauf gelangt und im Körper genutzt werden kann.
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Es ist sinnvoll, drei verschiedene Dinge zu unterscheiden: Wie viel eines Stoffes das Produkt enthält. Wie viel davon aufgenommen wird. Und wie viel der Körper zu diesem Zeitpunkt tatsächlich benötigt. Ein Nahrungsergänzungsmittel mit der höchsten Dosierung muss daher nicht automatisch das beste Nahrungsergänzungsmittel sein. Manchmal kann eine angemessene Menge in einer geeigneten Form interessanter sein.
Die häufigsten Fragen, mit denen ich in der Praxis konfrontiert werde
In der Praxis habe ich oft nicht mit einem einzigen klaren Problem zu tun, sondern eher mit dem Gefühl, dass etwas nicht ganz in Ordnung ist. Ich habe keine Energie. Ich habe angefangen, mich gesund zu ernähren, aber mein Bauch tut weh. Ich treibe regelmäßig Sport und nehme trotzdem nicht ab. Und könnte der Arzt nicht einfach Bluttests auf alles machen? Schauen wir sie uns gemeinsam an!
Wann kann die liposomale Form interessant sein?
Ich würde ein liposomales Nahrungsergänzungsmittel nicht als etwas betrachten, das automatisch jeder einnehmen muss. Es kann jedoch eine sehr gute Wahl für Menschen sein, die sich für die Verarbeitung und Verwertbarkeit des Wirkstoffs interessieren.
Es kann beispielsweise in einer Phase interessant sein, in der wir einen höheren Bedarf an der Ergänzung eines bestimmten Nährstoffs haben. Auch bei Stoffen, deren natürliche Schwäche in einer geringen Löslichkeit und Instabilität liegt, kann es eine Bedeutung haben. In einem solchen Fall ist die liposomale Technologie nicht nur eine attraktive Hülle. Sie löst ein konkretes Problem.
Bei welchen Stoffen würde ich auf ein Liposom setzen?
Nicht bei jedem Stoff ist die liposomale Form gleichermaßen wichtig. Den größten Sinn ergibt sie für mich dort, wo die gewöhnliche Aufnahme an ihre Grenzen stößt, der Wirkstoff empfindlich ist oder Menschen Probleme mit der Verträglichkeit klassischer Nahrungsergänzungsmittel haben. Bei den folgenden Stoffen bietet diese Technologie meiner Meinung nach einen besonders interessanten Vorteil.
Liposomales Vitamin C für Immunsystem und Energie
Vitamin C ist wahrscheinlich das bekannteste Beispiel. Es trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei, trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen, trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei und trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei. Es trägt auch zu einer normalen Kollagenbildung bei und erhöht die Eisenaufnahme.1 Das ist schon eine beachtliche Leistung für ein kleines Molekül. Es kann vor allem diejenigen ansprechen, die Vitamin C regelmäßig ergänzen möchten und nach einer technologisch fortschrittlicheren Form suchen.
Liposomales Eisen löst das Problem der Verträglichkeit
Eisen trägt zur normalen Bildung von roten Blutkörperchen und Hämoglobin bei, trägt zum normalen Sauerstofftransport im Körper bei und trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.2Modernere liposomale Eisenformen können im Hinblick auf ihre Verwertbarkeit und Verträglichkeit interessant sein. Sie werden von Patienten meist gut vertragen, bei denen normale Tabletten ansonsten den Magen reizen. Auch die liposomale Verarbeitung ändert jedoch nichts an der Grundregel. Zunächst sollten wir wissen, ob wir Eisen tatsächlich benötigen.
Liposomales Melatonin für einen blitzschnellen Wirkungseintritt
Melatonin trägt zur Verkürzung der Einschlafzeit bei3 und wird von vielen Menschen zur Unterstützung einer guten Schlafroutine eingenommen. Liposomales Melatonin hat jedoch noch einen weiteren großen Vorteil. Sie müssen nicht warten, bis sich eine Gelatinekapsel in Ihrem Magen auflöst. Liposomen beginnen bereits über die Schleimhäute im Mund aufgenommen zu werden. Sie gelangen deutlich schneller ins Blut, und insgesamt reicht Ihnen eine geringere Dosis.
Liposomale Vitamine: eine Revolution bei der Aufnahme von Nährstoffen
Wir sehen uns an, was ein Liposom ist, warum es an eine Zellmembran erinnert und wie seine Schutzhülle funktioniert. Außerdem geben wir einen praktischen Überblick darüber, bei welchen Stoffen die liposomale Form am häufigsten eingesetzt wird und wie man sich in der Welt der liposomalen Nahrungsergänzungsmittel orientieren kann.
Transport empfindlicher Stoffe durch den Verdauungstrakt
Die liposomale Technologie wird auch bei Curcumin, Kollagen, Glutathion, Resveratrol, Quercetin und weiteren Stoffen eingesetzt. Ein gemeinsames Thema sind häufig ihre Stabilität, Löslichkeit oder ihr Schutz beim Durchgang durch den Verdauungstrakt.
Liposomale Nahrungsergänzungsmittel sind ein interessantes Upgrade, weil sie die Verwertbarkeit im Körper berücksichtigen. Wenn Sie beispielsweise über Curcumin nachdenken, würde ich definitiv diese Form wählen. – Jiří Votava, BrainMarket
Hier würde ich mich an eine einfache Regel halten. Je komplexer die Technologie ist, die uns der Hersteller anbietet, desto konkreter sollte er die Informationen belegen können. Eine allgemeine Aussage über maximale Aufnahme reicht nicht aus. Wir sollten uns dafür interessieren, was tatsächlich getestet wurde und ob sich die Ergebnisse direkt auf das jeweilige Produkt beziehen. Und das erfüllt BrainMarket.
Flüssiges liposomales Nahrungsergänzungsmittel oder Kapseln?
Das liposomale Prinzip selbst muss nicht auf flüssige Produkte beschränkt sein. Auf dem Markt finden wir sowohl flüssige Nahrungsergänzungsmittel als auch Kapseln, und jede Variante hat ihre praktischen Vorteile. Die flüssige Form kann für Menschen geeignet sein, die ungern Tabletten schlucken oder die Dosis flexibler abmessen möchten. Auch bei Kindern ist sie beliebt. Kapseln sind einfach, genau dosiert und praktisch für unterwegs.
Wie sie in die tägliche Gesundheitsvorsorge integriert werden können
Vor dem Kauf eines Nahrungsergänzungsmittels würde ich mir einige einfache Fragen stellen. Warum möchte ich den jeweiligen Stoff einnehmen? Entspricht die Dosis meinen Bedürfnissen? Nehme ich dasselbe Vitamin oder denselben Mineralstoff gleichzeitig in mehreren verschiedenen Produkten ein? Und hat gerade bei diesem Stoff die liposomale Form eine sinnvolle Berechtigung? Die liposomale Form kann die Bioverfügbarkeit erhöhen. Das ist ihr Vorteil. Gleichzeitig ist dies ein Grund, warum wir die empfohlene Verzehrsmenge nicht ignorieren sollten.
Wie ich persönlich ein liposomales Vitamin auswählen würde
Zunächst würde ich klären, welchen Stoff ich ergänzen möchte und warum. Wenn sich ein Mangel im Labor überprüfen lässt, würde ich idealerweise von konkreten Ergebnissen ausgehen.
Danach würde ich mir die Dosis ansehen. Die Dosis sollte dem Zweck der Einnahme entsprechen und auch weitere Quellen, beispielsweise aus der Ernährung, berücksichtigen.
Erst anschließend würde ich mich mit der Form befassen. Bei einem empfindlicheren oder schwerer verfügbaren Stoff kann die liposomale Verarbeitung für mich deutlich interessanter sein.
Zum Schluss würde ich mich auf den Hersteller konzentrieren. Ich möchte wissen, welche Technologie er verwendet, ob er die Größe und Stabilität der Partikel kontrolliert, ob er die Reinheit des Produkts testet und ob er die vollständige Zusammensetzung angibt.
Und natürlich würde ich die Form wählen, die ich regelmäßig einnehmen kann. Denn das beste Produkt ist dasjenige, das unseren Bedürfnissen entspricht und das wir tatsächlich verwenden.
Liposomale Vitamine haben ihren Platz
Liposomale Vitamine zeigen, dass sich die Welt der Nahrungsergänzungsmittel nicht nur in Richtung höherer Dosen entwickelt. Eine immer größere Rolle spielen die Art der Verarbeitung, die Stabilität und die Bioverfügbarkeit der Wirkstoffe. Liposomen sind eine interessante Technologie, die bei geeigneten Stoffen einen taktischen Vorteil bieten kann.
Quellen:
1. Dies sind zugelassene gesundheitsbezogene Angaben für Vitamin C, die in der Liste der zugelassenen gesundheitsbezogenen Angaben gemäß der Verordnung (EU) Nr. 432/2012 der Kommission aufgeführt sind.
2. Dies sind zugelassene gesundheitsbezogene Angaben für Eisen, die in der Liste der zugelassenen gesundheitsbezogenen Angaben gemäß der Verordnung (EU) Nr. 432/2012 der Kommission aufgeführt sind.
3. Dies sind zugelassene gesundheitsbezogene Angaben für Melatonin, die in der Liste der zugelassenen gesundheitsbezogenen Angaben gemäß der Verordnung (EU) Nr. 432/2012 der Kommission aufgeführt sind.
Gewichtsdecke: Wie sie funktioniert und worauf Sie beim Kauf achten sollten
Veronika Halusková
28. 6. 2026
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Eine Gewichtsdecke sieht auf den ersten Blick wie eine gewöhnliche Bettdecke aus. Sobald Sie sich darunterkuscheln, spüren Sie jedoch den Unterschied. Durch ihr höheres Gewicht übt sie einen sanften, gleichmäßigen Druck auf den Körper aus, der an eine feste Umarmung oder das Gefühl erinnern kann, sicher eingehüllt zu sein. Genau deshalb schaffen sich viele Menschen eine Gewichtsdecke als Teil ihrer Abendroutine an, um entspannter zu ruhen oder angenehmer einzuschlafen.
Was Sie aus dem Artikel mitnehmen
In diesem Artikel erklären wir, wie Gewichtsdecken funktionieren, worauf Sie bei der Auswahl achten sollten und was wichtig ist, damit sie zu Hause wirklich sinnvoll für Sie sind. Bevor Sie einzelne Modelle vergleichen, sollten Sie sich ein paar einfache Regeln merken: Die Faustregel von etwa 10 % des Körpergewichts dient als Orientierung. Die Decke soll den Körper bedecken und nicht über die Bettseiten hängen. Ein höheres Gewicht bedeutet nicht automatisch mehr Wärme oder eine bessere Wirkung.
Wie eine Gewichtsdecke funktioniert und was Sie von ihr erwarten können
Eine Gewichtsdecke, auch als Gravitationsdecke bezeichnet, enthält Material, das ihr zusätzliches Gewicht verleiht. Meist handelt es sich um kleine Glasperlen oder Kunststoffgranulat. Die Steppung unterteilt die Füllung in Kammern und hilft dabei, das Gewicht über die Fläche der Decke zu verteilen. Unter der Decke spüren Sie so einen gleichmäßigen Kontakt statt einer leichten, luftigen Hülle. Sie kuscheln sich ein, die Decke schmiegt sich angenehm an und das Zudecken fühlt sich plötzlich ganz anders an. Die Gewichtsdecke verteilt ihr Gewicht über den Körper und erzeugt einen Druck, der manche Menschen an eine festere Umarmung erinnert. Genau dieses Gefühl spricht Menschen an, die ihre abendliche Ruhezeit und das Einschlafen angenehmer gestalten möchten.
Bei der Auswahl sind vor allem Gewicht, Größe und Wärmekomfort entscheidend. Mit einer gut gewählten Decke können Sie bequem die Position wechseln und sie leicht beiseiteschieben. Zusammen mit einer angenehmen Schlafumgebung entsteht so ein Ort, an den Sie abends gerne zurückkehren.
10 Tipps, wie Sie Ihren Schlaf verbessern können
Schlaf ist eine der wichtigsten Säulen unserer Gesundheit, trotzdem vernachlässigen wir ihn oft. Dabei kann gerade guter Schlaf unsere Stimmung, Konzentration und Energie sowie unseren Umgang mit psychischen Belastungen beeinflussen. Statt komplizierter Lösungen, Schlaftabletten oder eines Besuchs im Schlaflabor können Sie zunächst ein paar Tipps ausprobieren, um Ihren Schlaf auf natürliche Weise zu verbessern.
Warum von Tiefendruck die Rede ist
Das Prinzip der Gewichtsdecke wird als Tiefendruckstimulation bezeichnet. Dabei handelt es sich um Druck, der durch die Decke auf den Körper ausgeübt wird. Manche Menschen empfinden ihn als beruhigend, andere stört eine schwerere Decke. Ebenso individuell sind die Vorlieben bei Entspannungstechniken und Atemübungen.
Hilft eine Gewichtsdecke beim Schlafen?
Eine fest anliegende Decke, wohliges Einkuscheln und ein Moment, in dem niemand mehr etwas von Ihnen will. Wenn Ihnen sanfter Druck angenehm ist, kann es abends noch etwas verlockender sein, ins Bett zu gehen. Die Decke erledigt zwar nicht Ihre Aufgaben für morgen, doch unter ihr dürfen diese ruhig noch warten. Und die Augen schließen? Das bietet sich bei so viel Gemütlichkeit geradezu an. Neben der Decke sollten Sie natürlich auch darauf achten, wann Sie Ihren letzten Kaffee trinken und wie hell das Licht vor dem Schlafengehen ist.
Für wen kann eine Gewichtsdecke besonders hilfreich sein?
Manche fühlen sich unter einer schwereren Decke sofort wohl, andere legen sie nach wenigen Minuten beiseite. Den größten Nutzen bemerken in der Regel Menschen, die gleichmäßigen Druck und eine fester anliegende Decke angenehm finden. Entscheidend sind das persönliche Empfinden, der Gesundheitszustand und die richtige Wahl der Decke. Die begeisterte Erfahrung eines Einzelnen garantiert noch nicht dasselbe Ergebnis für andere.
Menschen, die die halbe Nacht an die Decke starren
Sie liegen im Bett, suchen eine bequeme Position und können einfach nicht einschlafen. Gerade Menschen mit Schlaflosigkeit gehören zu den Gruppen, bei denen Gewichtsdecken am häufigsten untersucht werden. Manche empfinden die anliegende Decke beim Zubettgehen als angenehm und genießen damit die Zeit vor dem Einschlafen mehr. Entscheidend ist, ob Sie darunter bequem ruhen können und ihr Gewicht Sie beim Positionswechsel nicht stört.
Menschen, deren Nerven blank liegen
Der Abend bringt Stille mit sich, in der Sorgen plötzlich stärker in den Vordergrund treten können. Manchen ist in solchen Momenten eine festere Umarmung angenehm, anderen eine anliegende Decke. Eine Gewichtsdecke bietet einen gleichbleibenden und vorhersehbaren Körperreiz, auf den Sie Ihre Aufmerksamkeit beim Ausruhen richten können. Wichtig ist, dass Sie sich unter der Decke wohlfühlen und sich frei bewegen können. Beim abendlichen Ausruhen können Sie sie mit ruhigem Atmen oder weiteren Entspannungstechniken kombinieren. Wählen Sie eine Kombination, bei der Sie kein Unbehagen überwinden müssen.
Unruhige Menschen, die an eine Million Dinge gleichzeitig denken
Die Müdigkeit setzt bereits ein, doch die Aufmerksamkeit springt noch immer zwischen Gedanken, Geräuschen und den Aufgaben für morgen hin und her. Manche suchen deshalb nach Hilfsmitteln, die ihnen den Übergang von Aktivität zu Ruhe angenehmer machen. Eine Gewichtsdecke kann ihnen durch ihren gleichmäßigen Kontakt angenehm sein. Für einen gemütlichen Abend lohnt es sich, weitere Reize zu reduzieren. Legen Sie das Telefon beiseite, bereiten Sie Ihre Sachen für den Morgen vor und passen Sie die Lichtintensität vor dem Schlafengehen an. So können Sie die Decke in einer ruhigen Umgebung nutzen und leichter feststellen, ob sie Ihnen wirklich angenehm ist.
Menschen mit individuellen sensorischen Bedürfnissen
Wir nehmen Berührungen unterschiedlich wahr. Manche stört das leichte Kitzeln eines Stoffes, während sie festeren Druck als angenehm empfinden. Andere brauchen eine möglichst leichte Decke. Gewichtsdecken kommen deshalb auch in der Ergotherapie zum Einsatz, wo ihre Anwendung an die jeweiligen sensorischen Bedürfnisse und Reaktionen eines Menschen angepasst wird. Bei der Auswahl werden Material, Gewicht, Art der Anwendung und die Möglichkeit berücksichtigt, die Decke leicht beiseitezuschieben. Das ist zum Beispiel wichtig, wenn eine Gewichtsdecke für einen Menschen im Autismus-Spektrum in Betracht gezogen wird. Die Vorlieben bei Berührungen unterscheiden sich stark, und die Produktbezeichnung allein sagt nichts über die Eignung aus.
So wählen Sie eine Gewichtsdecke nach Gewicht, Größe und Material aus
Überlegen Sie zunächst, wo Sie die Decke verwenden möchten. Beim Lesen im Sessel ist eine andere Größe praktisch als beim Ausruhen im Bett. Vergleichen Sie bei Modellen wie der BrainMax Gewichtsdecke mit Glasperlenfüllung die jeweilige Variante, ihr Gewicht, ihre Zusammensetzung und die Gebrauchshinweise.
Wie viele Kilogramm sollte eine Gewichtsdecke wiegen?
Häufig werden etwa 10 % des Körpergewichts der Person, die sie nutzt, angegeben. Bei einer Person mit 70 kg Körpergewicht ergibt die überschlägige Berechnung somit 7 kg. Das ist eine erste Orientierungshilfe, keine genaue Vorgabe. Die Empfehlung des RCOT weist darauf hin, dass Herstellerangaben in der Regel höchstens 10 % des Körpergewichts nennen, und betont die Bedeutung einer individuellen Beurteilung. Wählen Sie daher nicht automatisch ein höheres Gewicht in der Erwartung einer stärkeren Wirkung. Wenn Sie sich zwischen zwei Gewichten entscheiden, ziehen Sie die leichtere Variante und die Möglichkeit zum Ausprobieren in Betracht. Unter der Decke sollten Sie frei atmen, sich auf die Seite drehen und die Füße herausstrecken können. Unterscheiden Sie bei der Beurteilung des Komforts zwischen dem Druck selbst und Hitze oder Anspannung nach einem langen Tag. Sie können Ihre abendliche Ruhezeit auch um eine kurze Pause zum Abschalten ergänzen, ohne dafür das Gewicht der Decke zu erhöhen.
Wie schwer sollte eine Gewichtsdecke sein?
Als groben Richtwert können Sie mit etwa 10 % des Körpergewichts rechnen. Zum Beispiel:
50 kg → Decke mit etwa 5 kg
60 kg → Decke mit etwa 6 kg
70 kg → Decke mit etwa 7 kg
80 kg → Decke mit etwa 8 kg
90 kg → Decke mit etwa 9 kg
Wenn Sie zwischen zwei Gewichten wählen, beginnen Sie mit der leichteren Variante.
Passen Sie die Größe an Ihren Körper an, nicht an die Bettbreite
Eine Gewichtsdecke sollte den Körper bequem bedecken. Sie sollte nicht über die Seiten der Matratze hinausragen, denn der herabhängende Teil zieht die Decke nach unten. Greifen Sie bei der Auswahl für eine Person deshalb nicht automatisch zu einer Decke in der Größe des gesamten Doppelbetts. Prüfen Sie vor dem Kauf auch die Maße des Bezugs. Bei einer schwereren Füllung sind eine passende Größe und gegebenenfalls Befestigungen hilfreich, die ein Verrutschen im Bezug begrenzen.
Gewicht und Wärmeleistung sind zwei unterschiedliche Eigenschaften
Eine schwere Decke muss weder dick noch besonders wärmend sein. Wie warm es darunter wird, hängt vom Obermaterial, den inneren Textilschichten, dem Bezug und weiteren Decken ab. Wenn Ihnen schnell warm wird, achten Sie auf eine atmungsaktive Ausführung und weniger Schichten. Auch ein gelüftetes Schlafzimmer und die Anpassung von abendlicher Beleuchtung und Einschlafbedingungen tragen zum Wohlbefinden bei.
Wenn Ihnen unter einer gewöhnlichen Bettdecke zu heiß ist, Ihnen unter einem Laken allein aber das Gefühl fehlt, richtig zugedeckt zu sein, kann eine Sommer-Gewichtsdecke eine angenehme Wahl sein. Es gibt auch dünnere Varianten, die ihr Gewicht ohne eine dicke, wärmende Füllung behalten. So können Sie auch in wärmeren Nächten das Gefühl einer schwereren Decke genießen, wenn sich die bauschige Bettdecke bereits wie eine private Sauna anfühlt. Achten Sie bei der Auswahl auf das Obermaterial, die inneren Schichten und den Bezug. Eine atmungsaktive Ausführung und ein leichterer Bezug helfen, Wärmestau zu begrenzen. Die Kilogrammzahl allein sagt nämlich wenig über die Wärmeleistung aus. Auch eine schwerere Decke kann dünn sein und sich angenehm glatt anfühlen. Betrachten Sie Bezeichnungen wie Sommerdecke oder kühlend dennoch nur als Orientierung bei der Auswahl, denn die Decke selbst kühlt den Körper nicht aktiv.
Was Material und Füllung verraten
Baumwolle ist ein gängiges Obermaterial, glatte Textilien mit Bezeichnungen wie Bambus, Lyocell oder Viskose werden häufig für Bezüge verwendet. Lesen Sie bei jedem Modell die genaue Zusammensetzung auf dem Etikett. Glasperlen verleihen auch einer relativ dünnen Decke Gewicht, während Kunststoffpellets meist voluminöser sind. Wichtig sind stabile Nähte, geschlossene Kammern und eine gleichmäßig verteilte Füllung. Bei Bewegung sollte sich die Füllung nicht deutlich an einzelnen Stellen sammeln.
Ein abnehmbarer Bezug erleichtert den Alltag. Mit dem Ersatzbezug für die BrainMax Gewichtsdecke können Sie den Bezug wechseln, während der gewaschene trocknet. Vergewissern Sie sich vor der Bestellung, dass er zu Ihrer Decke passt.
So verwenden Sie eine Gewichtsdecke bequem und sicher
Probieren Sie die Decke zum ersten Mal aus, wenn Sie wach sind und sie leicht beiseiteschieben können. Zum Beispiel beim Lesen oder entspannten Sitzen. Legen Sie die Gewichtsdecke locker über den Körper, lassen Sie Kopf und Hals unbedeckt. Wickeln Sie sich nicht darin ein und stecken Sie sie nicht so fest ein, dass sie Ihre Bewegungen einschränkt.
Beginnen Sie mit einer kurzen Ruhepause: Anfangs reichen wenige Minuten. Achten Sie darauf, ob Ihnen der Druck angenehm ist, ob Ihnen zu warm wird und wie leicht Sie Ihre Position wechseln können. Verlängern Sie die Nutzung nur, solange Sie sich dabei wohlfühlen.
Passen Sie abends auch die Umgebung an: Legen Sie das Telefon außer Reichweite, lüften Sie und dimmen Sie das Licht. Licht hilft dem Körper, Tag und Nacht zu unterscheiden. Deshalb spielt der Zeitpunkt der Lichteinwirkung auch dann eine Rolle, wenn Sie bereits unter einer angenehmen Decke liegen.
Für Gewichtsdecken für Kinder gelten besondere Regeln
Verwenden Sie bei Säuglingen keine Gewichtsdecken. Die American Academy of Pediatrics empfiehlt sie nicht für den Schlaf von Säuglingen. Besprechen Sie bei älteren Kindern die Auswahl mit einem Kinderarzt oder Ergotherapeuten. Das Kind muss die Decke freiwillig nutzen wollen, sie selbstständig beiseiteschieben können und beaufsichtigt werden. Laut den Empfehlungen von Somerset NHS sollte eine Gewichtsdecke für Kinder nicht über Nacht verwendet und nach dem Einschlafen entfernt werden.
Waschen und Pflege einer Gewichtsdecke
Prüfen Sie vor dem ersten Waschen die Etiketten von Decke und Bezug getrennt. Jeder Teil kann eine andere Pflege erfordern. Bei manchen Modellen darf die gesamte Decke gewaschen werden, bei anderen ist nur eine punktuelle Reinigung möglich. Ein waschbarer Bezug bedeutet nicht automatisch, dass auch das schwere Innenteil in die Waschmaschine darf. Wenn der Hersteller das Waschen erlaubt, prüfen Sie in der Bedienungsanleitung Ihrer Waschmaschine auch die geeignete Beladung und das passende Programm. Eine nasse Decke lässt sich schwerer tragen und benötigt ausreichend Platz zum Trocknen. Verwenden Sie den Wäschetrockner nur, wenn das Etikett dies erlaubt. Kontrollieren Sie bei der regelmäßigen Pflege die Nähte und achten Sie darauf, ob Füllung austritt. Ein zweiter Bezug für die Gewichtsdecke erleichtert den regelmäßigen Wechsel, ohne die gesamte Decke unnötig bewegen zu müssen.
Je schwerer die Decke, desto aufwendiger das Beziehen
Fünf oder acht Kilogramm wirken auf dem Papier wie ein kleiner Unterschied. Beim Beziehen spüren Sie ihn jedoch in den Händen. Mit zunehmendem Gewicht werden das Anheben, Wenden und Glattziehen der Decke anstrengender, besonders wenn Sie es gewohnt sind, eine gewöhnliche Bettdecke in den Bezug zu schieben und ein paarmal aufzuschütteln. Mit einer Gewichtsdecke kann das Beziehen des Betts schon zu einer kleinen Aufwärmübung werden. Hilfreich ist ein Bezug mit ausreichend großer Öffnung und innenliegenden Befestigungen, die die Decke an ihrem Platz halten. Beziehen Sie die Decke flach auf dem Bett liegend, richten Sie die Ecken nacheinander aus und schließen Sie die einzelnen Befestigungen. So müssen Sie nicht das gesamte Gewicht in der Luft halten. Bei schwereren Modellen ist auch ein zweites Paar Hände hilfreich.
Denken Sie bei der Auswahl deshalb auch an die regelmäßige Handhabung. Die Decke sollte nicht nur beim Ausruhen zu Ihnen passen, sondern auch dann, wenn Sie sie tragen oder neu beziehen müssen.
Häufige Fragen zu Gewichtsdecken
Vor dem Kauf lohnt es sich auch, zu überlegen, womit Sie die Decke kombinieren und wer sie verwenden wird.
Kann ich die ganze Nacht unter einer Gewichtsdecke schlafen?
Beurteilen Sie die Nutzung über die ganze Nacht nicht allein danach, wie angenehm sich die Decke vor dem Einschlafen anfühlt. Entscheidend sind Ihr Gesundheitszustand und der vorgesehene Verwendungszweck des jeweiligen Modells.
Können zwei Personen dieselbe Gewichtsdecke nutzen?
Für die regelmäßige Nutzung sind meist zwei separate Decken praktischer. So kann jeder das passende Gewicht wählen, und beim Umdrehen zieht die andere Person einem nicht die Decke vom Körper. Bestimmen Sie das Gewicht einer gemeinsamen Decke nicht einfach durch Addieren der Körpergewichte beider Partner.
Ersetzt eine Gewichtsdecke die klassische Bettdecke?
Das hängt von der Wärmeleistung des jeweiligen Modells und der Raumtemperatur ab. In der wärmeren Jahreszeit kann sie allein angenehm sein, im Winter zusammen mit einer weiteren leichten Decke. Achten Sie vor allem darauf, dass Ihnen nicht zu warm wird.
Ist sie für den Sommer geeignet?
Ja, wenn sie für Ihr Wärmeempfinden angenehm ist. Achten Sie auf eine dünnere Ausführung und einen atmungsaktiven Bezug und reduzieren Sie zusätzliche Schichten. Die Bezeichnung kühlende Decke allein bedeutet nicht, dass sie den Körper aktiv abkühlt.
Was ist, wenn mich ihr Druck stört?
Legen Sie die Decke beiseite. Eine kürzere Nutzung zum Ausprobieren oder eine leichtere Variante kann besser zu Ihnen passen. Sie müssen die Nutzung aber nicht erzwingen.
Eine Decke, unter der Sie sich gut ausruhen können
Die richtige Gewichtsdecke schmiegt sich angenehm an, lässt Ihnen Raum für Positionswechsel und lässt sich leicht beiseiteschieben. Achten Sie beim Kauf vor allem auf ein passendes Gewicht, eine stabile Steppung und eine einfache Pflege. Verbinden Sie die Decke zu Hause mit einer ruhigen Auszeit und regelmäßigen Schlafgewohnheiten. Den besten Anhaltspunkt haben Sie selbst: Sie fühlen sich darunter wohl und greifen gerne wieder zu ihr.
Wenn Kräuter gute Nacht sagen
Schlaf ist nicht einfach der Moment, in dem wir das Licht ausschalten und hoffen, dass der Körper irgendwie von selbst in den Nachtmodus wechselt. Tatsächlich hilft ihm dabei oft ein ganzes Abendritual. Ein ruhigeres Tempo, weniger blaues Licht, ein regelmäßiger Rhythmus und manchmal auch Kräuter, die traditionell zur Entspannung, Beruhigung und Unterstützung der natürlichen Erholung verwendet werden.
Quellen:
EKHOLM, B., SPULBER, S., ADLER, M. A randomized controlled study of weighted chain blankets for insomnia in psychiatric disorders. Journal of Clinical Sleep Medicine. 2020, 16(9), 1567–1577. doi: 10.5664/jcsm.8636.
YU, J. et al. Effect of weighted blankets on sleep quality among adults with insomnia: a pilot randomized controlled trial. BMC Psychiatry. 2024, 24, 765. doi: 10.1186/s12888-024-06218-9.
Wie Sie die körpereigene Melatoninproduktion unterstützen
Veronika Halusková
22. 6. 2026
Anzahl der Aufrufe: 0x
Melatonin ist ein kleines Molekül mit einer großen Aufgabe. Es hilft dem Körper zu erkennen, dass der Tag zu Ende geht und die Nacht beginnt. Es steht in enger Verbindung mit Licht, Dunkelheit, dem zirkadianen Rhythmus und der Regelmäßigkeit unseres Tagesablaufs. Wenn wir den ganzen Abend Licht anhaben, auf Bildschirme schauen und fast wie ein Dessert nach dem Abendessen noch einen Kaffee trinken, ist der Körper davon nicht gerade begeistert. Die gute Nachricht ist, dass sich die körpereigene Melatoninproduktion vor allem durch einen natürlichen Tagesrhythmus unterstützen lässt. Und dafür braucht es keine komplizierten Biohacking-Tricks. Vielmehr geht es um die Rückkehr zu dem, was der Körper gut kennt.
Was Sie aus dem Artikel mitnehmen
Dieser Artikel befasst sich mit Melatonin, seiner natürlichen Produktion, Lebensmitteln, die damit zusammenhängen, sowie der sicheren Anwendung von Nahrungsergänzungsmitteln mit Melatonin. Es geht um kleine Schritte, die zu einer natürlichen Feinabstimmung des Melatoninspiegels führen können, wann immer Sie sie gerade gebrauchen können.
Was ist Melatonin
Melatonin ist ein Stoff, den der Körper auf natürliche Weise bildet. Am häufigsten wird es mit der Zirbeldrüse in Verbindung gebracht, einer kleinen Drüse im Gehirn, die auf den Wechsel von Licht und Dunkelheit reagiert. Wenn es abends dunkel wird, erhält der Körper das Signal, dass die Nacht bevorsteht. Genau dann steigt die Melatoninproduktion auf natürliche Weise an.
Vereinfacht gesagt ist Melatonin einer der wichtigsten Botenstoffe der Nacht. Es befiehlt dem Körper nicht wie ein Lichtschalter, zu schlafen, sondern hilft ihm, sich auf den Nachtmodus einzustellen. Deshalb wird es manchmal auch als Hormon der Dunkelheit bezeichnet. Die Melatoninproduktion im Körper steht auch mit Serotonin und der Aminosäure Tryptophan in Zusammenhang.
Melatonin und Licht: Warum ist Dunkelheit so wichtig?
Melatonin reagiert sehr empfindlich auf Licht. Vor allem abendliches Licht kann den Körper verwirren, da das Gehirn anhand des Lichts bewertet, ob noch Tag oder bereits Nacht ist. Aus Sicht des Melatonins ist es also nicht egal, ob Sie abends bei gedämpftem Lampenlicht sitzen oder ein hell leuchtendes Telefon vor Ihr Gesicht halten.
Der blaue Lichtanteil, den Bildschirme und einige LED-Beleuchtungen ausstrahlen, ist in dieser Hinsicht besonders tückisch. Tagsüber ist Licht wünschenswert, abends kann es jedoch den natürlichen Nachtrhythmus eher stören. Genau deshalb ist es sinnvoll, abends die Helligkeit allmählich zu reduzieren und die Bildschirme in den Nachtmodus zu schalten und den Augen idealerweise vor dem Schlafengehen eine Weile Pause zu gönnen.
10 Tipps, wie Sie Ihren Schlaf optimieren können
In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie Ihre Schlafumgebung so gestalten können, dass sie einen ruhigen und ungestörten Schlaf unterstützt. Sie erfahren, warum Licht, Geräusche und Abendrituale eine Rolle spielen und wie blaues Licht oder spätes Training auf uns wirken.
Melatonin-Dekalog
Die folgenden Tipps sind keine allgemeine Liste von Ratschlägen zum Schlafen. Alle drehen sich um Melatonin. Also darum, wie man dem Körper die Bedingungen schafft, unter denen er Tag und Nacht auf natürliche Weise unterscheiden kann.
1. Dimmen Sie abends das Licht
Melatonin wird auf natürliche Weise mit Dunkelheit in Verbindung gebracht. Deshalb ist das Licht am Abend einer der wichtigsten Faktoren, auf die man achten sollte. Sie müssen zu Hause nicht schon ab sieben Uhr abends im Dunkeln herumlaufen. Es reicht, die Beleuchtungsintensität allmählich zu verringern, auf wärmeres Licht umzusteigen und unnötig grelle Deckenlampen nicht zu verwenden.
2. Schränken Sie die Bildschirmnutzung vor dem Schlafengehen ein
Telefon, Laptop, Tablet und Fernseher können den natürlichen Lichtrhythmus stören. Die schlechteste Kombination ist ein helles Display nahe am Gesicht, endloses Scrollen und Inhalte, die den Kopf noch mehr auf Touren bringen. Melatonin steht dann in der Ecke und wartet darauf, dass Sie endlich das Licht ausschalten.
3. Gönnen Sie sich morgens Tageslicht
Melatonin ist nicht nur ein Thema für den Abend. Damit der Körper die Nacht gut erkennt, muss er tagsüber den Tag deutlich wahrnehmen. Das Tageslicht am Morgen hilft dabei, die innere Uhr einzustellen und den aktiven Teil des Tages von der abendlichen Ruhephase zu trennen. Am besten ist es, so bald wie möglich nach dem Aufwachen nach draußen zu gehen. Ein kurzer Spaziergang, der Weg zur Arbeit, ein geöffnetes Fenster oder ein Moment auf dem Balkon reichen aus.
4. Lassen Sie Melatonin abends in Ruhe ansteigen
Melatonin mag einen allmählichen Übergang. Der Tag sollte nicht so enden, dass Sie den Laptop schließen, sich die Zähne putzen und sofortigen Schlaf erwarten. Der Körper weiß eine Übergangsphase zu schätzen. Ruhigeres Licht, weniger Reize, ein langsameres Tempo und ein wiederkehrendes Abendritual.
5. Denken Sie an Tryptophan in Ihrer Ernährung
Tryptophan ist eine essenzielle Aminosäure, die der Körper nicht selbst bilden kann und über die Nahrung aufnehmen muss. Im Körper ist sie an Stoffwechselprozessen beteiligt, die mit Serotonin und anschließend auch mit Melatonin zusammenhängen. Zu den natürlichen Tryptophanquellen gehören beispielsweise Kürbiskerne, Mandeln, Erdnüsse, Tofu, Hühnerfleisch, Quark, Joghurt oder Eier.
6. Nehmen Sie Lebensmittel in Ihre Ernährung auf, die von Natur aus Melatonin enthalten
Melatonin kommt auch in einigen Lebensmitteln natürlich vor. Genannt werden beispielsweise Sauerkirschen, Weintrauben, Tomaten, Himbeeren, Walnüsse, Mandeln oder Goji-Beeren. Der Gehalt kann jedoch je nach Sorte, Reifegrad, Verarbeitung und Menge variieren.
7. Achten Sie entsprechend Ihrer eigenen Empfindlichkeit auf Koffein
Koffein und Melatonin sind nicht gerade das ideale Abendduo. Kaffee, grüner Tee, schwarzer Tee, Energy-Drinks oder einige Pre-Workout-Mischungen können den Körper länger in einem aktiveren Zustand halten, als Sie vielleicht erwarten würden. Die Empfindlichkeit gegenüber Koffein ist dabei sehr individuell. Wenn Sie den natürlichen abendlichen Anstieg des Melatonins unterstützen möchten, versuchen Sie, das letzte Koffein auf den Vormittag oder frühen Nachmittag zu verlegen. Abends sollten Sie Wasser, koffeinfreien Kräutertee oder ein anderes Getränk bevorzugen, das den Körper nicht unnötig stimuliert.
8. Schlafen Sie im Dunkeln
Abends setzt die Melatoninproduktion ein, nachts sollte sie ungestört bleiben. Deshalb ist es sinnvoll, unnötige Lichtquellen aus dem Schlafzimmer zu entfernen. Straßenlaternen, das Display des Weckers, Kontrollleuchten elektronischer Geräte, Licht aus dem Flur oder ein Ladegerät können stören. Verdunkelungsvorhänge, das Ausschalten von Kontrollleuchten, das Drehen des Weckers aus dem Sichtfeld oder eine Schlafmaske können helfen. Je weniger Licht in der Nacht, desto klarer ist das Signal für den Körper, dass es wirklich Zeit für den Nachtmodus ist.
9. Denken Sie auf Reisen an die Zeitzonen
Melatonin spielt auch bei Reisen durch verschiedene Zeitzonen häufig eine Rolle. Gerade dann können die innere Uhr und die Ortszeit auseinandergeraten. Zu Hause ist für den Körper Nacht, während am Zielort bereits die Sonne scheint – oder umgekehrt. Bei Nahrungsergänzungsmitteln mit Melatonin lässt sich sagen, dass sie dazu beitragen, das subjektive Gefühl der Müdigkeit infolge eines Jetlags zu mildern. Die positive Wirkung stellt sich ein, wenn am ersten Reisetag und einige Tage nach der Ankunft am Zielort mindestens 0,5 mg kurz vor dem Schlafengehen eingenommen werden.1
10. Achten Sie bei Nahrungsergänzungsmitteln mit Melatonin auf den Einnahmezeitpunkt
Melatonin finden Sie auch in Form von Nahrungsergänzungsmitteln. Bei diesen ist es wichtig, auf die Melatoninmenge pro Dosis sowie auf die empfohlene Einnahme zu achten. Melatonin trägt dazu bei, die Einschlafzeit zu verkürzen,1 was manchmal wirklich hilfreich ist. Die positive Wirkung stellt sich ein, wenn 1 mg Melatonin kurz vor dem Schlafengehen eingenommen wird. Wichtig sind jedoch Regelmäßigkeit und die Einhaltung eines gleichbleibenden Rhythmus, an den der Körper gewöhnt ist.
Nahrungsergänzungsmittel zur Unterstützung des Schlafs
Nahrungsergänzungsmittel zur Unterstützung des Schlafs sind eine großartige Hilfe für Momente, in denen Sie Ihre Abendroutine auf die nächste Stufe heben möchten. Der Star dieser Kategorie ist Melatonin, aber hier finden Sie auch viele sanftere Schlafbegleiter. Die ideale Wahl für alle, die ihrem Schlaf bessere Bedingungen bieten und den Abend zu einem kleinen Ritual für Körper und Kopf machen möchten.
Melatonin ist kein isolierter Schlaftrick. Es ist Teil eines Rhythmus, den der Körper jeden Tag wahrnimmt. Morgens hilft ihm Licht, abends Dunkelheit, Regelmäßigkeit und eine geringere Anzahl an Reizen. Wenn Sie tagsüber im Halbdunkel sitzen und abends mit dem Handy in Ihre Augen leuchten, ist die innere Uhr davon nicht gerade begeistert. Die natürliche Melatoninproduktion unterstützen Sie am besten, indem Sie dem Körper einen deutlicheren Unterschied zwischen Tag und Nacht zurückgeben. Tageslicht am Tag, gedämpfte Beleuchtung am Abend, weniger Bildschirme, sinnvoll getaktetes Koffein, ein dunkles Schlafzimmer und eine geeignete Ernährung sind die Grundlage.
Quellen:
1. Dabei handelt es sich um zugelassene gesundheitsbezogene Angaben für Melatonin, die in der Liste der zugelassenen gesundheitsbezogenen Angaben gemäß der Verordnung (EU) Nr. 432/2012 der Kommission aufgeführt sind.
Howatson G. Wirkung von Sauerkirschsaft auf den Melatoninspiegel und die Schlafqualität. Verfügbar unter: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22038497/
Pigeon WR. Auswirkungen eines Sauerkirschsaftgetränks auf den Schlaf älterer Erwachsener mit Schlaflosigkeit. Verfügbar unter: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/20438325/
Shilo L. Die Auswirkungen des Kaffeekonsums auf den Schlaf und die Melatoninsekretion. Verfügbar unter: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/14592218/
Haferflocken: Zusammensetzung und Verwendung in der Küche
Karolína Hradilová
11. 6. 2026
Lesezeit: 8 Min.
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Haferflocken gehören zu den Klassikern der tschechischen Küche und sind für viele Menschen untrennbar mit dem Frühstück verbunden. Der Geschmack von Haferflocken ist mild und unauffällig, mit einem leicht nussigen Ton, wodurch sie sich leicht mit verschiedenen Zutaten kombinieren lassen.
Was Sie aus dem Artikel mitnehmen
In diesem Artikel konzentrieren wir uns daher hauptsächlich auf Haferflocken – ihre Zusammensetzung, Verarbeitung und Verwendungsmöglichkeiten in der Küche. Aufgrund ihrer Einfachheit und einfachen Verwendung finden sie sich jedoch auch in einer Vielzahl anderer Gerichte, sowohl süßen als auch herzhaften.
Vom Korn zu Haferflocken: woher sie stammen und wie sie hergestellt werden
Haferflocken werden aus Hafer (Avena sativa) hergestellt, der in der gemäßigten Klimazone angebaut wird und ein gängiger Bestandteil der landwirtschaftlichen Produktion in Europa ist. Bei der Herstellung werden die Haferkörner zunächst gereinigt, von Schalen befreit und anschließend gedämpft und zu der charakteristischen flachen Form gepresst. Durch diese Verarbeitung entstehen Flocken, die für die weitere kulinarische Zubereitung bestimmt sind, die sich durch eine einfache Zusammensetzung und unterschiedliche Texturen je nach Zubereitungsart auszeichnen. Häufig begegnet man feinen, klassischen oder Vollkornvarianten, die je nach spezifischem Rezept verwendet werden. Neben den gängigen Varianten gibt es auch BIO-Haferflocken, bei denen der verwendete Hafer aus ökologischem Anbau stammt und der gesamte Anbau- und Produktionsprozess den Kontrollen gemäß den geltenden Vorschriften unterliegt.
Hafer enthält natürlicherweise kein Gluten in der gleichen Form wie Weizen, Roggen oder Gerste, stattdessen findet sich darin ein Protein, das als Avenin bezeichnet wird. Das Vorhandensein von Gluten in Haferflocken hängt daher normalerweise nicht mit dem Hafer selbst zusammen, sondern mit der Möglichkeit einer Kontamination während des Anbaus, der Ernte oder der nachfolgenden Verarbeitung, bei der es zu Kontakt mit anderen Getreidearten kommen kann. Die Kennzeichnung glutenfrei auf der Verpackung informiert darüber, dass das Produkt die festgelegten Bedingungen erfüllt und sein Glutengehalt gemäß den geltenden Vorschriften kontrolliert wurde.
Der Reichtum an Nährstoffen, den Haferflocken bieten
Haferflocken sind nicht nur in ihrer Verwendung in der Küche vielfältig, sondern auch in dem, was sie natürlicherweise enthalten. Ihre Zusammensetzung umfasst mehrere grundlegende Nährstoffe, die typisch für Getreide sind und das Nährstoffprofil der Flocken bilden. Schauen wir uns daher näher die einzelnen Komponenten an, die zu ihren ernährungsphysiologischen Eigenschaften beitragen:
Kohlenhydrate: bilden den natürlichen und gleichzeitig Hauptbestandteil der Haferflocken. Es handelt sich überwiegend um komplexe Kohlenhydrate, die ein gängiger Bestandteil von Getreide sind und zur energetischen Wertigkeit der Flocken beitragen. Haferflocken werden daher häufig als Basis für verschiedene Gerichte verwendet, sei es süß oder herzhaft.
Ballaststoffe:Haferflocken enthalten sowohl unlösliche als auch lösliche Ballaststoffe. Im Vergleich zu anderen Getreidearten sind Ballaststoffe in Haferflocken in relativ hohen Mengen vertreten – 10 g Ballaststoffe auf 100 g. Die Ballaststoffe aus Hafer tragen zur Erhöhung des Stuhlvolumens bei.1 Bestandteil der löslichen Ballaststoffe sind auch Beta-Glucane, die natürlicherweise im Hafer vorkommen. Es wurde nachgewiesen, dass Hafer-Beta-Glucan einen Einfluss auf den Cholesterinspiegel hat,2 was insbesondere für Personen, die ihre Werte überwachen, von Interesse sein kann.
Proteine: Bestandteil der Haferflocken sind auch pflanzliche Proteine, sodass Haferflocken gut als komplexe Zutat für ein reichhaltiges Frühstück dienen.
Vitamine der B-Gruppe: In Haferflocken kommen natürlicherweise Vitamine der B-Gruppe vor. Am häufigsten vertreten ist Vitamin B1 (Thiamin), das für Getreide typisch ist. Thiamin trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel, zur normalen Funktion des Nervensystems, zur normalen psychischen Funktion und zur normalen Herzfunktion bei,4 und ist daher ein wichtiger Bestandteil des Nährstoffprofils der Haferflocken. In geringeren Mengen sind in Haferflocken auch weitere Vitamine der B-Gruppe enthalten, wie zum Beispiel Vitamin B5 oder B6.
Mineralstoffe: In Haferflocken kommen auch mehrere Mineralstoffe vor. Am häufigsten sind Phosphor und Magnesium vertreten, ergänzt durch Silizium, Eisen, Mangan und Calcium, die in Getreidearten in unterschiedlichen Verhältnissen vorkommen. Diese Vielfalt verleiht den Flocken ihren charakteristischen Nährwert.
Was kann man alles aus Haferflocken zubereiten
Haferflocken sind in der Küche besonders beliebt wegen ihrer Verfügbarkeit, Vielseitigkeit und einfachen Zubereitung. Dank ihres Geschmacks lassen sie sich leicht mit verschiedenen Zutaten kombinieren und finden in einer Vielzahl von Gerichten Anwendung, von Frühstück bis hin zu herzhaften Rezepten. Die Art ihrer Verwendung kann je nach spezifischer Zubereitung und persönlichen Vorlieben variieren.
Breie:Die häufigste Art der Verwendung von Haferflocken ist die Zubereitung von Brei. Die Flocken können in Wasser, Milch oder pflanzlichen Alternativen gekocht und nach Geschmack verfeinert werden, zum Beispiel mit Obst, Nüssen, Samen oder Gewürzen. Die Konsistenz des Breis kann leicht durch die Wahl der Flockenart und die Menge der Flüssigkeit angepasst werden.
Smoothies:Haferflocken werden auch häufig in Smoothies hinzugefügt, wo sie zur Verdickung und Strukturierung des Getränks dienen. Sie werden meistens fein püriert und lassen sich gut mit Obst, Joghurt oder pflanzlichen Getränken kombinieren.
Backen und Kochen: Beim Backen und Kochen können Haferflocken einen Teil des Mehls ersetzen oder als Ergänzung des Teigs dienen. Sie werden bei der Zubereitung von Keksen, Muffins, Kuchen, Pfannkuchen oder hausgemachter Granola und Riegeln verwendet, wo sie die Struktur und den Geschmack beeinflussen.
Suppen und Andicken: Weniger traditionell, aber praktisch ist die Verwendung von Haferflocken zum Andicken von Suppen oder Gemüsemischungen. Feine Flocken zerfallen beim Kochen leicht und lassen sich ohne die Notwendigkeit von Mehl in das Gericht einarbeiten.
Flocken als universelle Basis für das tägliche Kochen
Haferflocken stellen eine einfache und natürliche Zutat dar, die in der Küche breite Anwendung findet. Ob es sich um Frühstücksbrei, Backen, Smoothies oder hausgemachte Zubereitungen handelt, Flocken bieten Raum für Kreativität und alltägliche Einfachheit. Wenn Sie beim Kochen mit Haferflocken einen Schritt weiter gehen möchten, versuchen Sie, mit Kombinationen von Zutaten oder Zubereitungsarten zu experimentieren. Vielleicht stellen Sie fest, dass gerade dieses kleine Stück Getreide neue Inspiration in Ihre Küche bringt – und aus gewöhnlichen Flocken eine Zutat wird, zu der Sie gerne zurückkehren. Und nicht nur das – probieren Sie auch verschiedene Arten von Flocken aus. Mehr Sorten bedeuten mehr Geschmäcker und Möglichkeiten, Ihre Ernährung zu bereichern.
Flocken im Rampenlicht: Vorteile, Zusammensetzung und Verwendung in der Küche
Lassen Sie uns gemeinsam einen Blick auf verschiedene Arten von Flocken werfen. Wann auf die klassische Haferflocke setzen, wann die Reisflocke ausprobieren und warum Hirseflocken ein wenig vergessener Schatz in unserer Küche sind?
1. Es handelt sich um genehmigte Gesundheitsansprüche für Ballaststoffe, die in der Liste der genehmigten Gesundheitsansprüche gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 aufgeführt sind.
2. Es handelt sich um genehmigte Gesundheitsansprüche für Beta-Glucane, die in der Liste der genehmigten Gesundheitsansprüche gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 aufgeführt sind.
4. Es handelt sich um genehmigte Gesundheitsansprüche für Thiamin, die in der Liste der genehmigten Gesundheitsansprüche gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 aufgeführt sind.
Liposomale Vitamine: Revolution bei der Aufnahme von Nährstoffen
Karolína Hradilová
6. 5. 2026
Lesezeit: 15 Min.
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Bei Nahrungsergänzungsmitteln kommt es nicht nur darauf an, was sie enthalten, sondern auch darauf, in welcher Form sie in den Körper gelangen. Die liposomale Technologie ist buchstäblich eine Revolution bei Nahrungsergänzungsmitteln. Sie umhüllt den Wirkstoff mit einem winzigen Lipidpartikel, der das Vitamin genau dorthin transportiert, wo es hingehört. Liposomale Stoffe sind technologisch durchdachter und geben die wissenschaftliche Richtung für eine neue Generation von Nahrungsergänzungsmitteln vor.
Was Sie aus dem Artikel mitnehmen
Wir sehen uns an, was ein Liposom ist, warum es an eine Zellmembran erinnert und wie seine schützende Hülle funktioniert. Außerdem geben wir einen praktischen Überblick darüber, bei welchen Stoffen die liposomale Form am häufigsten verwendet wird, worin der Unterschied zwischen der flüssigen Form und Kapseln besteht und woran man ein hochwertiges liposomales Nahrungsergänzungsmittel erkennt.
Wenn die Form der Stoffe, die wir aufnehmen, entscheidend ist
Bei Nahrungsergänzungsmitteln achten wir oft vor allem auf die Dosierung, die Zusammensetzung und die Marke. Die moderne Ernährung wirft jedoch noch eine weitere wichtige Frage auf: In welcher Form gelangt der Wirkstoff in den Körper? Wir haben bereits gelernt, dass es verschiedene Formen von Magnesium gibt oder dass sich verschiedene Kollagentypen besser für Gelenke oder die Haut eignen.
Vitamin C bleibt Vitamin C. Der Unterschied liegt jedoch darin, ob der Körper es in einer herkömmlichen Tablette erhält oder in einer mikroskopisch kleinen Lipidhülle, die den Zellmembranen ähnelt. Und genau hier beginnt die Welt der Nahrungsergänzungsmittel deutlich interessanter zu werden.
Liposomale Vitamine sind ein Beweis dafür, dass sich auch Nahrungsergänzungsmittel von einer gewöhnlichen Dosierung hin zu einer intelligenteren Verarbeitung entwickeln. Es geht nicht nur darum, was wir einnehmen, sondern auch darum, wie sich der jeweilige Stoff auf seinem Weg durch den Körper verhält. – Michaela Hodorová, BrainMarket
Was sind liposomale Vitamine?
Liposomale Vitamine enthalten einen Wirkstoff, der in winzigen Partikeln, sogenannten Liposomen, eingeschlossen ist. Diese bestehen aus Phospholipiden, also aus Fettmolekülen, die sich natürlicherweise zu einer Doppelschicht zusammenlagern. Ein ähnliches Prinzip findet sich auch bei Zellmembranen.
Im Inneren befindet sich der Wirkstoff, zum Beispiel Vitamin C, Eisen oder Kurkumin. Von außen wird er durch eine Phospholipidhülle geschützt. Diese soll den Stoff stabiler halten und ihn weniger der Umgebung aussetzen. Es geht also nicht um eine Veränderung des Vitamins selbst. Verändert wird vor allem die Art und Weise, wie es in den Körper gelangt.
Liposom: Geschenkverpackung für Ihre Zellen
Sie können sich ein Liposom wie ein Geschenkpaket mit einem Wirkstoff im Inneren vorstellen. Statt ungeschützt durch den Verdauungstrakt zu wandern, reist es in einer Lipidhülle, die ihm hilft, die saure Umgebung des Magens zu bewältigen und näher an den Ort zu gelangen, an dem es tatsächlich aufgenommen werden kann. Es ist vergleichbar damit, einen Gegenstand in einer stabilen Schachtel mit schützender Polsterung zu versenden. Der Inhalt ist derselbe, aber die Wahrscheinlichkeit, dass er den unvorsichtigen Umgang eines Kurierdienstes übersteht, ist deutlich höher.
Liposomale Vitamine sind vor allem deshalb beliebt, weil sie eine andere Perspektive auf Nahrungsergänzungsmittel bieten. Sie berücksichtigen auch, wie der Stoff verarbeitet, geschützt und stabilisiert wird. Das bedeutet, dass der Hersteller seinen Weg durch den Körper ausgefeilter gestaltet als bei klassischen Nahrungsergänzungsmitteln.
Die größten Vorteile liposomaler Vitamine und Nahrungsergänzungsmittel:
modernere technologische Verarbeitung
Schutz empfindlicher Stoffe
Fokus auf Stabilität
hochwertigerer Ansatz bei der Zusammensetzung
durchdachtere Form der Nährstoffergänzung
Und genau das ist der Grund, warum liposomale Nahrungsergänzungsmittel so interessant wirken. Es geht nicht unbedingt um eine höhere Dosierung, sondern um eine intelligentere Technologie.
Wie die liposomale Technologie im Körper funktioniert
Nach der Einnahme erwartet jedes Nahrungsergänzungsmittel ein anspruchsvoller Weg. Der Magen, die saure Umgebung, Enzyme, der Dünndarm und weitere Prozesse entscheiden darüber, was mit dem Stoff anschließend geschieht. Bei herkömmlichen Formen ist der Wirkstoff dieser Umgebung unmittelbar ausgesetzt. Die liposomale Technologie hilft dabei, ihn während der Passage durch den Verdauungstrakt zu schützen.
Nach und nach kommt das Liposom mit der Verdauungsumgebung in Kontakt, seine Hülle wird beschädigt und der Stoff wird freigesetzt. Es geht nicht darum, die natürlichen Prozesse im Körper zu umgehen, sondern den Stoff in einer durchdachteren und stabileren Form bereitzustellen.
Bei liposomalen Vitaminen ist häufig von einer besseren Aufnahme die Rede. Treffender ist jedoch der Begriff Bioverfügbarkeit. Also davon, welchen Anteil des aufgenommenen Stoffes der Körper tatsächlich aufnehmen und weiterverarbeiten kann.
Für liposomales Vitamin C gibt es bereits Studien, die auf eine höhere Bioverfügbarkeit im Vergleich zu herkömmlichen Formen hindeuten.1 Das bedeutet nicht, dass das Liposom das Vitamin wie ein Kurier an eine präzise Adresse in jede Zelle liefert. Es erhöht jedoch die Wahrscheinlichkeit, dass der Stoff dorthin gelangt, wo er benötigt wird.
Das alleinige Wort „liposomal“ auf dem Etikett reicht nicht aus. Achten Sie auf die Zusammensetzung, die verwendeten Phospholipide, die Art des Lecithins und die Transparenz des Herstellers. – Jiří Votava, BrainMarket
Lässt sich die Qualität von Liposomen überprüfen? Ja, und genau hier beginnt der Unterschied
Die tatsächliche Qualität von Nahrungsergänzungsmitteln zeigt sich erst, wenn man die Liposomen selbst unter dem Mikroskop betrachtet. Wie groß sie sind, wie gut sie ihre Form behalten, wie stabil ihre Struktur ist und ob sie tatsächlich eine Schutzhülle für den Wirkstoff bilden können.
Deshalb werden bei unseren liposomalen Nahrungsergänzungsmitteln die Größe und Stabilität der Liposomen mithilfe der modernen Analysetechnologie TEM untersucht. Diese ermöglicht eine detaillierte Darstellung ihrer Struktur und bestätigt, dass es sich nicht nur um eine gewöhnliche Mischung mit einem attraktiven Namen handelt, sondern um eine tatsächlich durchdachte liposomale Form. Genau darin liegt der Unterschied zwischen einem gewöhnlichen Nahrungsergänzungsmittel und einer ausgefeilten Strategie für den Organismus, die auf Messungen, Kontrolle und geprüfter Qualität basiert.
Flüssige liposomale Vitamine vs. Kapseln
Liposomale Nahrungsergänzungsmittel können sowohl in flüssiger Form als auch als Kapseln angeboten werden. Das Prinzip ist ähnlich. Der Unterschied liegt vor allem in der Einnahmefreundlichkeit.
Flüssige Form liposomaler Nahrungsergänzungsmittel: Sie eignet sich für alle, die eine flexiblere Dosierung wünschen. Für Kinder kann sie praktisch sein, ebenso für Menschen, die ungern Kapseln schlucken, oder wenn Sie das Nahrungsergänzungsmittel in einer kleinen Menge Flüssigkeit auflösen möchten.
Liposomale Nahrungsergänzungsmittel in Kapseln: Kapseln sind hingegen die einfachste Wahl für alle, die eine genaue Dosierung ohne Abmessen wünschen. Sie eignen sich für unterwegs, für die Arbeit und für alle, die sich nicht mit dem Geschmack des Nahrungsergänzungsmittels auseinandersetzen möchten.
Nehmen Sie täglich Vitamine ein? Über Nahrungsergänzungsmittel mit Dr. med. Kaštovský
Nehmen Sie täglich Vitamine ein oder nur dann, wenn Sie daran denken? Im neuen Artikel erklärt Dr. med. Tomáš Kaštovský, wann Nahrungsergänzungsmittel wirklich sinnvoll sind, wann sie eher überflüssig sind und warum keine Kapsel Sie retten kann, wenn Ihnen langfristig Schlaf, Bewegung und normales Essen fehlen. Praktisch und mit einer Portion gesundem Menschenverstand.
Die häufigsten liposomalen Wirkstoffe
Die liposomale Technologie wird heute nicht nur bei Vitamin C eingesetzt. Wir finden sie bei Mineralstoffen, Polyphenolen, Antioxidantien und komplexen Mischungen für Schönheit, Schlaf oder einen aktiven Lebensstil. Der Grund ist einfach. Einige Wirkstoffe sind empfindlich, schlechter löslich, anspruchsvoller hinsichtlich ihrer Stabilität oder können in herkömmlichen Formen schwieriger verwertet werden.
Liposomales Vitamin C
Vitamin C gehört zu den bekanntesten und am häufigsten verwendeten Vitaminen überhaupt. Vitamin C trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei. Vitamin C trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Vitamin C trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei. Vitamin C trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei und trägt zu einer normalen Kollagenbildung bei.2 Genau deshalb ist es in Nahrungsergänzungsmitteln für die tägliche Unterstützung, Zeiten höherer Belastung sowie zur Pflege von Haut, Gefäßen, Knorpeln oder Knochen enthalten.
Ein weiterer interessanter Punkt ist die nachgewiesene Bioverfügbarkeit. Die Studie zu BrainMax liposomalem Vitamin C weist eine bis zu 21× höhere Bioverfügbarkeit im Vergleich zu anderen Formen von Vitamin C sowie einen stabileren Blutspiegel über bis zu 24 Stunden aus.
Leitfaden zu Vitamin C: Wirkungen, Dosierung und wann man es einnehmen sollte
Vitamin C ist nicht nur eine Brausetablette für den Winter. Der Körper nutzt es jeden Tag! Im Artikel erfahren Sie, wie viel Vitamin C Sie tatsächlich benötigen, wann die Einnahme eines Nahrungsergänzungsmittels sinnvoll ist und warum es nicht die beste Strategie ist, sich gelegentlich eine Megadosis auf einmal zuzuführen.
Liposomales Curcumin
Curcumin ist genau die Art von Wirkstoff, bei dem die liposomale Technologie ihren Sinn zeigt. Es handelt sich um den wichtigsten bioaktiven Wirkstoff aus Kurkuma und eines der bekanntesten pflanzlichen Polyphenole. Das Problem besteht darin, dass herkömmliches Curcumin in der Kurkumawurzel eine sehr geringe Bioverfügbarkeit aufweist. Es ist schlecht wasserlöslich, wird vom Körper schnell verstoffwechselt und seine Verwertung aus klassischen Formen ist eingeschränkt.
Und genau hier kommt das Flaggschiff der liposomalen BrainMax-Reihe ins Spiel. BrainMax Liquid Liposomal Curcumin nutzt flüssige Liposomen mit einer nachgewiesenen Größe von 80 bis 300 nm, die das Curcumin mit einer schützenden Doppelschicht umgeben. Die Studie zeigte eine bis zu 46,7× höhere Bioverfügbarkeit im Vergleich zur klassischen Form sowie erhöhte Blutspiegel über bis zu 6 Stunden. Unsere Version kombiniert Curcuminoide zusätzlich mit Vitamin C und Phospholipiden. Die gesamte Zusammensetzung wird durch eine natürliche Konservierung auf Basis von Glycerin und Rosmarinextrakt stabilisiert. Das Ergebnis ist ein Produkt, das beispielhaft zeigt, in welche Richtung sich moderne Nahrungsergänzungsmittel entwickeln.
Fortschrittliche Liposomentechnologie bei Curcumin
Curcumin ist ein Wirkstoff mit enormer Popularität in der wissenschaftlichen Welt, der zugleich von Natur aus schwer resorbierbar ist. Die liposomale Verarbeitung verschafft ihm deutlich bessere Ausgangsbedingungen. Es wird vor allem mit einer antioxidativen Wirkung und einer normalen Funktion des Immunsystems in Verbindung gebracht. Antioxidantien helfen dem Körper, mit einem Zustand umzugehen, in dem sich freie Radikale im Organismus ansammeln.
Curcumin eignet sich, wenn ...
Das pflanzliche Polyphenol Curcumin ist der wichtigste bioaktive Wirkstoff, der aus Kurkuma gewonnen wird. Kurkuma kennen Sie beispielsweise aus der indischen Currymischung. Es hilft dem Organismus, mit oxidativer Belastung umzugehen, die täglich durch den normalen Stoffwechsel, psychische Belastung, intensive Bewegung, Schlafmangel oder einfach durch äußere Einflüsse entsteht. Curcumin ist in Situationen geeignet, in denen:
Sie eine anspruchsvolle Phase mit psychischer Anspannung oder höherer körperlicher Belastung durchlaufen.
Sie auf natürliche Weise eine optimale Funktion des Immunsystems unterstützen möchten, zugleich aber von einem Nahrungsergänzungsmittel die neueste Technologie erwarten.
Sie Ihre Leber, das Gleichgewicht der Lipide und die metabolische Balance pflegen möchten.
Sie sich für den Bereich der Gelenke und des Bewegungsapparats, die Gefäße oder den Blutkreislauf interessieren.
Sie einen pflanzlichen Wirkstoff für eine langfristige tägliche Pflege suchen, der in das Longevity-Konzept passt.
Melatonin ist eine Substanz, die sich die meisten Menschen als Schlafhormon vorstellen. Neben einer ausgeklügelten Schlafhygiene und einer Brille gegen blaues Licht ist es der beste Freund einer Schlafroutine.
BrainMax Liquid Liposomal Melatonin ist jedoch nicht einfach nur gewöhnliches Melatonin in flüssiger Form. Es handelt sich um einen Komplex, der neben Melatonin auch GABA, L-Theanin und Baldrian enthält. Dadurch ist es als Nahrungsergänzungsmittel für den Abend konzipiert, für alle, die ihren Schlaf nicht nur mit einer einzelnen isolierten Substanz unterstützen möchten, sondern eine durchdachtere Kombination für einen ruhigeren Abend bevorzugen.
10 Tipps, wie Sie Ihren Schlaf optimieren können
Schlafen Sie schlecht ein, wachen Sie zerschlagen auf oder denken Sie abends statt sich zu erholen über alles Mögliche nach? Wir haben 10 einfache Tipps für Sie, wie Sie Ihren Schlaf ohne Komplikationen optimieren können. Von einem besseren Schlafzimmer über das abendliche Licht, einen regelmäßigen Rhythmus und einen ruhigeren Kopf bis hin zu einer cleveren Kombination von Substanzen, die eine angenehmere Abendroutine unterstützen können.
Liposomales Eisen
Eisen ist ein Mineralstoff, der im Körper sehr konkrete und wichtige Aufgaben erfüllt. Eisen trägt zur normalen Bildung von roten Blutkörperchen und Hämoglobin bei. Eisen trägt zum normalen Sauerstofftransport im Körper bei. Eisen trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei. Eisen trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei. Eisen trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.4
Bei Eisen beschäftigen sich viele Menschen jedoch auch mit der praktischen Seite der Einnahme. Herkömmliche Formen sind nicht für jeden geeignet und häufig wird ihre Verträglichkeit thematisiert. Die liposomale Form von Eisen ist daher eine schonendere und technologisch durchdachtere Möglichkeit, Eisen zu ergänzen.
BrainMax liposomales Eisen ist zudem cleverer konzipiert. Es enthält außerdem Vitamin C und Vitamin B12. Vitamin C erhöht die Eisenaufnahme, sodass es in dieser Kombination nicht nur als zusätzliche Ergänzung dient, sondern auch ein äußerst praktischer Partner ist. Vitamin B12 trägt zur normalen Bildung von roten Blutkörperchen, zu einer normalen Funktion des Nervensystems und auch zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei.5 Das Ergebnis ist eine sinnvolle Kombination, deren Bestandteile sich gegenseitig ergänzen.
Warum brauchen wir Eisen und wie können wir es aufnehmen?
In diesem Artikel erklären wir einfach, warum Eisen für den Körper so wichtig ist, bei wem es häufiger fehlen kann, wo man es in Lebensmitteln findet und warum es sich bei Verdacht auf einen Mangel lohnt, sich nicht nur auf das eigene Gefühl zu verlassen, sondern lieber auf Bluttests.
Liposomales Vitamin B12
Vitamin B12 ist ein wasserlösliches Vitamin aus der B-Gruppe. Es ist am Energiestoffwechsel beteiligt, trägt zur ordnungsgemäßen Funktion des Nervensystems und zur psychischen Funktion bei und ist wichtig für das Immunsystem sowie die Bildung roter Blutkörperchen.5 Besonderes Augenmerk auf die Aufnahme sollten vor allem Menschen legen, die tierische Lebensmittel einschränken. Denn diese stellen seine wichtigste natürliche Quelle dar.
Unser liposomales Vitamin B12 ist eine clevere Möglichkeit, die normale Funktion des Nervensystems und die psychische Funktion zu unterstützen5, hilft, das Maß an Müdigkeit und Erschöpfung zu verringern, und wird von allen geschätzt, die auf die Pflege der normalen Funktion des Immunsystems achten.5 Es ist somit ein idealer Allrounder, nicht nur für Veganer und Vegetarier.
Ashwagandha in flüssiger liposomaler Form
Ashwagandha wird meist eingenommen in Form von Kapseln, als standardisierter Extrakt, als Tinktur oder als natürliches Wurzelpulver. Es handelt sich zwar weder um ein Vitamin noch um einen Mineralstoff, aber ähnlich wie bei Curcumin wird ein Teil des Wirkstoffs auf dem Weg durch den Verdauungstrakt beeinträchtigt oder überhaupt nicht aufgenommen. Die liposomale Form ist gerade wegen ihrer hohen Bioverfügbarkeit direkt im Blutkreislauf beliebt.
BrainMax® Liquid Liposomal Ashwagandha wird Ihnen Freude bereiten. Derzeit handelt es sich um die modernste Form eines Ashwagandha-Nahrungsergänzungsmittels, die zudem einen angenehmen Mangogeschmack hat und sich neben der eigenständigen Einnahme beispielsweise auch zum Verfeinern von Frühstücksbrei eignet.
Weitere liposomale Stoffe, die Aufmerksamkeit verdienen
Liposomale Technologie findet sich auch bei weiteren Stoffen, bei denen sie aufgrund der Stabilität, der Bioverfügbarkeit oder der bequemen Einnahme sinnvoll ist.
Resveratrol gehört zu den bekannten pflanzlichen Polyphenolen und richtet sich in liposomaler Form an alle, die ein modernes Nahrungsergänzungsmittel für den Bereich der kardiovaskulären Gesundheit suchen.7 Flüssiges liposomales Resveratrol ist aufgrund der Dosierung und der Bioverfügbarkeit eine gute Wahl.
Auch Stoffe aus der Gruppe NAD+ passen hervorragend in die Longevity-Welt. Gerade Liquid Liposomal NADH ist eine hervorragende Möglichkeit, sich in fortschrittlicher Form noch etwas Besonderes zu gönnen, mit Vitamin B6 als i-Tüpfelchen.
Glutathion ist ein natürlicher Stoff, den der Körper selbst bildet und der an zahlreichen zellulären Prozessen beteiligt ist. In Nahrungsergänzungsmitteln ist es vor allem deshalb interessant, weil es sich um ein empfindliches Molekül handelt. Die liposomale Form von Glutathion trägt dazu bei, seine Struktur zu schützen und es in einer durchdachteren Form anzubieten.
Kollagenkomplexe nutzen die liposomale Form vor allem als Teil eines hochwertigeren Ansatzes zur Pflege von Haut, Haaren und Bewegungsapparat. Bei diesen Produkten ist auch die Kombination mit Vitamin C sinnvoll, das zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion von Haut, Knorpeln, Knochen, Blutgefäßen, Zahnfleisch und Zähnen beiträgt.2
Damit verbunden sind auch umfassende liposomale Produkte zur Pflege der Gelenke und des gesamten Bewegungsapparats. Gerade BrainMax® Liquid Liposomal Joint Complex enthält 7 ausgewählte Wirkstoffe in dem modernsten Nahrungsergänzungsmittel unseres Angebots.
Liposomale Multivitamine für Kinder zeigen wiederum die praktische Seite der gesamten Technologie. Die flüssige Form lässt sich gut dosieren, wird von Kindern in der Regel leichter eingenommen und Eltern müssen sich keine Gedanken über das Schlucken von Kapseln machen.
Und dann gibt es noch umfassende Produkte, die mehrere Stoffe gleichzeitig miteinander verbinden. Sie zeigen, dass die liposomale Technologie längst nicht mehr nur einem Vitamin vorbehalten ist. Sie wird zu einer Plattform für eine ganz neue Generation von Nahrungsergänzungsmitteln.
Häufigste Fragen zu liposomalen Nahrungsergänzungsmitteln
Liposomale Vitamine klingen ein wenig nach etwas aus einem Labor der Zukunft. Tatsächlich handelt es sich jedoch um eine intelligente Technologie, die eine ganz praktische Frage löst: Wie lässt sich ein Wirkstoff in bestmöglichem Zustand durch den Körper transportieren? Genau deshalb entstehen rund um dieses Thema so viele Fragen. Hier finden Sie kurze Antworten ohne unnötige wissenschaftliche Komplexität, aber mit dem Fokus auf das Wesentliche.
Sind liposomale Vitamine besser resorbierbar?
Genauer gesagt kann eine hochwertig hergestellte liposomale Form die Bioverfügbarkeit des Wirkstoffs verbessern. Das Liposom schützt ihn durch eine Phospholipidhülle, hilft ihm, die anspruchsvolle Umgebung des Verdauungstrakts zu passieren und näher an den Ort der Aufnahme zu gelangen.
Was bedeuten Bioverfügbarkeit und Resorbierbarkeit von Vitaminen?
Die Resorbierbarkeit gibt an, wie gut ein Stoff aus dem Verdauungstrakt in den Körper aufgenommen werden kann. Die Bioverfügbarkeit, also auch Bioavailabilität genannt, geht noch einen Schritt weiter. Sie beschreibt, wie viel des Wirkstoffs nach der Einnahme tatsächlich in den Blutkreislauf gelangt und vom Organismus weiter genutzt werden kann.
Was ist der Unterschied zwischen gewöhnlichem und liposomalem Vitamin C?
Gewöhnliches Vitamin C liegt meist in Form von Ascorbinsäure oder deren Salzen vor. Es ist gut bekannt, verfügbar und für viele Menschen völlig ausreichend. Nach der Einnahme durchläuft es den Verdauungstrakt jedoch ohne besonderen Schutz. Liposomales Vitamin C ist in winzigen Phospholipidpartikeln eingeschlossen. Diese fungieren als Schutzmantel, der dabei hilft, das Vitamin während des Weges durch den Verdauungstrakt stabiler zu halten. Der Unterschied liegt also nicht darin, dass es sich um ein anderes Vitamin C handelt, sondern darin, wie es verpackt und transportiert wird.
Für wen ist liposomales Vitamin C eine gute Wahl?
für Menschen, die eine modernere und technologisch fortschrittlichere Form von Vitamin C wünschen
für diejenigen, die nicht nur auf die Dosis, sondern auch auf Resorbierbarkeit und Bioavailabilität achten
für Anwender, denen hohe Einzeldosen von gewöhnlichem Vitamin C nicht gut bekommen
für anspruchsvollere Kunden, die ein Premium-Nahrungsergänzungsmittel mit Fokus auf Stabilität und Qualität wünschen
für alle, die Vitamin C regelmäßig und clever ergänzen möchten
Müssen flüssige liposomale Nahrungsergänzungsmittel im Kühlschrank gelagert werden?
Das hängt vom jeweiligen Produkt ab, maßgeblich ist immer das Etikett. Allgemein gilt jedoch, dass flüssige liposomale Formen empfindlicher auf Temperatur, Licht und Zeit reagieren als trockene Kapseln oder Pulver.
Warum sind liposomale Nahrungsergänzungsmittel teurer?
Weil es nicht nur darum geht, den Wirkstoff mit einem Füllstoff zu vermischen und ihn in eine Kapsel zu geben. Bei liposomalen Nahrungsergänzungsmitteln spielen eine anspruchsvollere Herstellungstechnologie, hochwertige Phospholipide, Stabilisierung, Tests, die Kontrolle der Partikelgröße und häufig auch die Verpackung oder Lagerung eine Rolle. Bei einem guten liposomalen Produkt hängt der Preis vor allem damit zusammen, dass der Hersteller die Stabilität, Größe, Struktur und Qualität der Liposomen überwachen muss.
Was ist der größte Vorteil liposomaler Nahrungsergänzungsmittel?
Der größte Vorteil ist der Schutz des Wirkstoffs und sein durchdachterer Transport im Körper. Das ist besonders bei Stoffen interessant, die empfindlich, schwerer resorbierbar oder anspruchsvoller in Bezug auf ihre Stabilität sind. Deshalb wird die liposomale Form typischerweise bei Vitamin C, Curcumin, Glutathion, Resveratrol, Eisen oder anderen Wirkstoffen eingesetzt.
Laboruntersuchungen bei BrainMarket: Was wir alles überprüfen, bevor das Produkt zu Ihnen gelangt
Was steckt hinter einem wirklich hochwertigen Nahrungsergänzungsmittel? Nicht nur die Zusammensetzung auf dem Etikett, sondern auch Labortests, die Kontrolle von Reinheit, Frische, Wirkstoffen und unerwünschten Kontaminanten. Sehen Sie sich an, wie wir bei BrainMarket die Qualität der Produkte Schritt für Schritt überprüfen.
Wie erkennt man ein hochwertiges liposomales Produkt?
Ein hochwertiges liposomales Produkt sollte nicht nur auf der Aufschrift auf dem Etikett basieren. Achten Sie vor allem auf:
Eine klar beschriebene liposomale Technologie: Der Hersteller sollte erklären, wie der Stoff verkapselt ist und welche Phospholipide verwendet werden.
Hochwertige Phospholipide: Phospholipide bilden den Schutzmantel des Liposoms. Häufig wird beispielsweise Sonnenblumenlecithin verwendet.
Informationen zur Größe und Stabilität der Liposomen: Bei liposomalen Produkten sind die Partikelgröße, ihre Stabilität, Struktur und die Fähigkeit, den Wirkstoff im Inneren zu halten, wichtig.
Tests und analytische Kontrolle: Ein großes Plus ist es, wenn der Hersteller Messungen nachweist, beispielsweise mithilfe von Methoden zur Untersuchung der Partikelgröße oder der Struktur der Liposomen.
Transparente Zusammensetzung: Je klarer das Etikett, desto besser. Achten Sie auf unnötige Süßungsmittel, Farbstoffe, Alkohol, synthetische Konservierungsstoffe oder unklar beschriebene Mischungen.
Die richtige Verpackung und Lagerung: Bei flüssigen Formen sind eine dunkle Verpackung, der Schutz vor Wärme und klare Anweisungen wichtig, ob das Produkt nach dem Öffnen in den Kühlschrank gehört.
Eine sinnvolle Dosis: Ein hochwertiges Nahrungsergänzungsmittel versucht nicht, nur mit der höchsten Milligrammzahl zu beeindrucken. Es überzeugt durch Zusammensetzung, Form und empfohlene Dosierung.
Liposomale Nahrungsergänzungsmittel sind ein interessantes Upgrade, weil sie eines der größten Probleme von Nahrungsergänzungsmitteln angehen: die Verwertbarkeit im Körper. Und wenn Sie über Curcumin nachdenken, würde ich definitiv auf die liposomale Form setzen. – Jiří Votava, BrainMarket
Liposomale Vitamine als cleverer Weg zur Ergänzung von Nährstoffen
Liposomale Vitamine zeigen, dass bei Nahrungsergänzungsmitteln längst nicht mehr nur der Wirkstoff selbst entscheidend ist. Ebenso wichtig ist, in welcher Form der Stoff in den Körper gelangt, wie er geschützt ist und ob er gute Voraussetzungen für seine weitere Nutzung hat.
Genau darin liegt die Stärke der liposomalen Technologie. Sie bietet eine durchdachtere Möglichkeit, mit Vitaminen, Mineralstoffen und anderen Stoffen zu arbeiten.
Liposomale Nahrungsergänzungsmittel sind daher vor allem für diejenigen sinnvoll, die nicht nur nach dem Preis oder der höchsten Dosierung auswählen möchten, sondern sich für moderne Technologie, Bioverfügbarkeit und die gesamte Verarbeitung des Produkts interessieren. Denn wenn wir dem Körper bereits etwas zuführen, ist es sinnvoll, darüber nachzudenken, wie gut es auf seinen Weg vorbereitet ist.
2) Dabei handelt es sich um zugelassene gesundheitsbezogene Angaben für Vitamin C, die in der Liste der zugelassenen gesundheitsbezogenen Angaben gemäß der Verordnung (EU) Nr. 432/2012 der Kommission aufgeführt sind.
3) Dabei handelt es sich um zugelassene gesundheitsbezogene Angaben für Zink, die in der Liste der zugelassenen gesundheitsbezogenen Angaben gemäß der Verordnung (EU) Nr. 432/2012 der Kommission aufgeführt sind.
4) Dabei handelt es sich um zugelassene gesundheitsbezogene Angaben für Eisen, die in der Liste der zugelassenen gesundheitsbezogenen Angaben gemäß der Verordnung (EU) Nr. 432/2012 der Kommission aufgeführt sind.
5) Dabei handelt es sich um zugelassene gesundheitsbezogene Angaben für Vitamin B12, die in der Liste der zugelassenen gesundheitsbezogenen Angaben gemäß der Verordnung (EU) Nr. 432/2012 der Kommission aufgeführt sind.
6) Kurkuma ist in der On-hold-Liste aufgeführt. Die „On-hold“-Liste ist die informelle Bezeichnung einer Arbeitsliste von Angaben, über deren Zulassung oder Ablehnung gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates über nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben über Lebensmittel in ihrer jeweils geltenden Fassung bisher noch nicht entschieden wurde und die daher gemäß Artikel 28 Absätze 5 und 6 der Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 sowie bei Erfüllung weiterer gesetzlicher Voraussetzungen verwendet werden dürfen.
7) Resveratrol ist in der On-hold-Liste aufgeführt. Die „On-hold“-Liste ist die informelle Bezeichnung einer Arbeitsliste von Angaben, über deren Zulassung oder Ablehnung gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates über nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben über Lebensmittel in ihrer jeweils geltenden Fassung bisher noch nicht entschieden wurde und die daher gemäß Artikel 28 Absätze 5 und 6 der Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 sowie bei Erfüllung weiterer gesetzlicher Voraussetzungen verwendet werden dürfen.)
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Natives Molkenprotein – was kommt in Ihren Shaker?
Veronika Halusková
3. 1. 2026
Lesezeit: 7 Min.
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Vanille im morgendlichen Porridge, Schokolade nach dem Training oder Pistazie in der Joghurtcreme. Bei Proteinpulver fällt Ihnen vielleicht zuerst die Geschmacksrichtung auf. Doch auch das Wort „nativ“ verdient Aufmerksamkeit: Es verrät, wie die Molkenproteine aus der Milch gewonnen werden. Was bedeutet dieses Verfahren, worin unterscheiden sich Konzentrat und Isolat und wie wählen Sie ein Proteinpulver, das im Fitnessstudio ebenso wie in der Küche zu Ihnen passt?
Was Sie aus dem Artikel mitnehmen
Dieser Ratgeber zu nativem Molkenprotein erklärt, wie es durch Filtration direkt aus Milch gewonnen wird und worin es sich von Molke aus der Käseherstellung unterscheidet. Wir sehen uns Konzentrat, Isolat, CFM und die Bezeichnung Grass-fed genauer an. Wie wählen Sie ein Proteinpulver nach Zutaten und Geschmack aus? Werfen wir auch einen Blick auf raffinierte Mischungen mit Kollagen oder Ashwagandha!
Was ist natives Protein? Die Geschichte beginnt bei der Milch
Im Regal sehen sie ähnlich aus. Große Packungen, Schokolade oder Vanille auf dem Etikett und das Versprechen einer ordentlichen Portion Protein. Dann stoßen Sie auf das Wort nativ. Was bedeutet das genau? Und bemerken Sie einen Unterschied, der über den Preis hinausgeht? Wenn Sie ein Protein für Ihren Speiseplan auswählen, lohnt sich ein Blick unter den Deckel.
Kuhmilch enthält zwei Hauptgruppen von Proteinen: Kaseine und Molkenproteine. Natives Molkenprotein entsteht, indem diese durch Membranfiltration direkt aus der Milch getrennt werden. Bei der traditionellen Herstellung wird zuerst Käse hergestellt und anschließend die abgetrennte Molke verarbeitet. Die Bezeichnung nativ beschreibt also die Art der Rohstoffgewinnung. Sie sagt für sich genommen weder aus, wie viele Gramm Protein ein Messlöffel enthält, noch wie süß der fertige Drink schmeckt. Das hängt vom verwendeten Proteinrohstoff und der gesamten Rezeptur des Herstellers ab.
Molkenproteine liefern alle essenziellen Aminosäuren, die wir über die Nahrung aufnehmen müssen. Dazu gehören auch Leucin, Isoleucin und Valin, bekannt als BCAA. Beim Vergleich von BCAA und dem gesamten EAA-Spektrum ist es deshalb hilfreich zu wissen, dass Molkenprotein ein breiteres Spektrum an Aminosäuren enthält.
Schonende Verarbeitung von nativem Molkenprotein
Bei der Herstellung kommt es auf die Herkunft des Rohstoffs, die Filtration und die Wärmebelastung an. Native Molke wird direkt aus der Milch abgetrennt, ihr Weg führt also nicht über die Käseherstellung. Ziel ist es, Molkenproteine ohne zusätzliche Zwischenschritte zu gewinnen und sie anschließend zu konzentrieren.
Kleine Übersetzungshilfe für die Bezeichnungen auf der Verpackung
Auf einer Packung können mehrere Bezeichnungen gleichzeitig stehen: natives Molkenproteinisolat, Konzentrat, CFM oder Grass-fed. Jede davon beschreibt eine andere Eigenschaft. Sobald Sie diese unterscheiden können, wird die Auswahl viel übersichtlicher.
Konzentrat und Isolat bezeichnen unterschiedliche Arten von Molkenproteinrohstoffen. Isolat enthält in der Regel einen höheren Proteinanteil und weniger Laktose und Fett als Konzentrat. Native Molke kann in beiden Formen vorliegen.
CFM steht für Cross-Flow Microfiltration und bezeichnet ein Verfahren der Membranmikrofiltration. Nativ und CFM sind keine Gegensätze. Die erste Angabe beschreibt den Weg der Molkenproteingewinnung, die zweite die eingesetzte Filtrationstechnologie.
Grass-fed bezieht sich auf die Fütterung der Kühe, aus deren Milch der Rohstoff stammt. Auch diese Angabe kann bei der Entscheidung eine Rolle spielen, bestimmt aber für sich genommen weder den Proteinanteil noch den Geschmack oder den Laktosegehalt.
Was Sie von nativem Protein erwarten können
Proteinpräparate dienen vor allem dazu, die Proteinzufuhr bequem zu ergänzen. Proteine tragen zu einer Zunahme an Muskelmasse, zur Erhaltung von Muskelmasse und zur Erhaltung normaler Knochen bei.1 Das erklärt ihre Beliebtheit in der Sporternährung ebenso wie ihre Verwendung im alltäglichen Speiseplan.
Nach dem Sport, wenn die nächste Mahlzeit noch etwas warten muss
Das Training ist vorbei, Sie packen Ihre Sachen zusammen und haben noch einen längeren Heimweg vor sich. Genau dann werden Sie die unkomplizierte Zubereitung eines Proteinshakes schätzen. Einfach die abgemessene Portion anrühren, und schon haben Sie Protein zur Hand, ohne gleich eine Mahlzeit zubereiten zu müssen. Bei der Auswahl muss dabei nicht das Produkt mit der längsten Liste an zugesetzten Stoffen an erster Stelle stehen. Wenn Sie vor allem Molkenproteine ergänzen möchten, suchen Sie nach einer Rezeptur mit der passenden Basis. Nutzen Sie neben dem Shake weiterhin herkömmliche proteinreiche Lebensmittel.
Für ein Frühstück, das eine kleine Ergänzung vertragen kann
Haferflocken, Wasser und ein Apfel ergeben ein schnelles Frühstück. Wenn Sie es mit Protein ergänzen möchten, bietet Proteinpulver eine einfache Möglichkeit. Vanille passt zu Obst, Schokolade zu Banane, und Pistazie verleiht selbst der immer gleichen Basis einen anderen Geschmack. Ähnlich können Sie eine Joghurtschale oder einen Smoothie ergänzen.
Für aktive Frauen und Männer
Natives Molkenprotein eignet sich für Frauen und Männer. Entscheidend sind der individuelle Bedarf, die Ernährung, die Bewegung und die Verträglichkeit. Der Shake allein bestimmt nicht, wie die Figur am Ende aussieht. Protein lässt sich außerdem auch an Tagen verwenden, an denen Sie nicht trainieren.
Reines Molkenprotein oder eine durchdachte Mischung?
Hier unterscheiden sich die Produkte deutlicher. Manche suchen in erster Linie Molkenprotein. Andere möchten in einem Präparat auch Kollagen oder weitere Zutaten haben. Beides hat seinen Verwendungszweck, doch beim Vergleich sollten Sie wissen, woraus sich die fertige Portion genau zusammensetzt.
Wenn Sie vor allem Molkenproteine ergänzen möchten, konzentrieren Sie sich auf Produkte ohne weitere zugesetzte Proteinquellen. Ein Beispiel ist BrainMax LAUF® Protein, das natives Molkenproteinkonzentrat und -isolat innerhalb des Molkenproteinanteils im Verhältnis 1 : 1 kombiniert. Eine Portion von 35 g liefert je nach Geschmacksrichtung etwa 26 g Protein. Diese Art von Protein eignet sich sowohl für den Shaker nach dem Sport als auch für Speisen.
Mischungen mit Kollagen sprechen Menschen an, die diese Rohstoffe gemeinsam verwenden möchten. Kollagen hat jedoch eine andere Aminosäurezusammensetzung als Molkenprotein. Achten Sie beim Vergleich deshalb auf die Quellen der einzelnen Proteine und nicht nur auf deren Gesamtmenge in Gramm. So verbindet beispielsweise BrainMax® Performance Protein natives Molkenproteinkonzentrat mit hydrolysiertem Rinderkollagen, Kuhkolostrum und natürlichem Aroma.
Eine weitere Möglichkeit sind Rezepturen, die native Molke mit Kollagenen und Vitaminen verbinden. Sie bieten eine durchdachte Option, die sich hervorragend in einen modernen, vielseitigen Ansatz zur Körperpflege einfügt. BrainMax Women’s Beauty Protein enthält natives Konzentrat und Isolat, hydrolysiertes Rinderkollagen, Fischkollagen Naticol®, Vitamin C, Biotin und weitere Zutaten, die Sie aus Beauty-Produkten kennen. Vitamin C beispielsweise trägt zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion der Haut bei.2 Biotin trägt zur Erhaltung normaler Haare und normaler Haut bei.3
Eine interessante Kombination für eine fortgeschrittene Supplementierung kann auch Protein mit Ashwagandha sein. Dark Knight eignet sich für aktive Menschen, die Kakao mögen und in einem Drink eine durchdachte Zusammensetzung mit Ashwagandha kombinieren möchten. Nach dem Training ist Ashwagandha gleich doppelt passend, denn körperliche Aktivität erhöht den Cortisolspiegel im Körper.
Vanille, Schokolade oder Pistazie? Wählen Sie auch nach der Verwendung in der Küche
Die Geschmacksrichtung fällt Ihnen beim Kauf oft als Erstes ins Auge. Und das zu Recht. Ein Protein, das Ihnen nicht schmeckt, bringt Ihnen nichts.
Vanille als Klassiker für Speisen oder pur
Vanillegeschmack bietet eine vielseitige Basis. Er lässt sich leicht mit Banane kombinieren, aber auch mit Erdbeeren, Apfel, Zimt oder etwas Kakao. Wenn Sie eine Packung für verschiedene Verwendungszwecke kaufen möchten, ist Vanille die erste Wahl.
Schokolade für den Shaker und zur Banane
Schokoladenvarianten lassen sich gut mit Banane kombinieren, ebenso mit Erdnussmus oder Haferflocken. In Joghurt oder Quark entsteht daraus im Handumdrehen die Basis für ein schnelles Kakaodessert. Die Intensität lässt sich über die Flüssigkeitsmenge und zusätzliches Kakaopulver anpassen.
Karamell und Pistazie für mehr Abwechslung beim Frühstück
Die Karamell- und Pistazienvariante von LAUF bringen Abwechslung in bereits bewährte Kombinationen. Bei der Zubereitung eines Desserts zunächst mit einer kleineren Menge Pulver beginnen und die Flüssigkeit nach Bedarf anpassen.
Weiße Schokolade und Kokos für gekühlte Bowls
Women’s Beauty bietet weiße Schokolade und eine Kokosvariante mit Kokosmilchpulver. Weiße Schokolade lässt sich mit Himbeeren oder Johannisbeeren kombinieren, Kokos mit Mango oder Ananas.
So wählen Sie natives Protein ohne langes Rätselraten
Jetzt wissen Sie, was die einzelnen Bezeichnungen bedeuten. Beim Kauf genügt es, einige Punkte durchzugehen, die den größten Einfluss auf die tägliche Verwendung haben.
Protein pro Portion: Unterscheiden Sie zwischen dem Gewicht des Pulvers und der tatsächlichen Proteinmenge. Vergleichen Sie auch die Werte pro 100 g.
Proteinquellen: Prüfen Sie, ob das Produkt ausschließlich Molkenprotein enthält oder eine Kombination, beispielsweise mit Kollagen.
Geschmack und Verwendung: Für einen Shake mit Wasser kann eine andere Variante passen als für einen Porridge mit Obst.
Allergene und Verträglichkeit: Molkenprotein ist ein Milchprotein. Achten Sie bei Mischungen auch auf Fischbestandteile und weitere Allergene.
Portionsgröße: Orientieren Sie sich an den Grammangaben und der aktuellen Verpackung, denn die Messlöffel sind nicht bei allen Produkten gleich.
Vom Shaker in die Küche: So nutzen Sie Protein wirklich
Eine Packung lässt sich für weit mehr als immer denselben Shake verwenden. Es genügt, die Flüssigkeitsmenge, die Grundlage der Speise oder die Geschmacksrichtung zu verändern. Richten Sie die Dosierung dabei immer nach dem jeweiligen Produkt und Ihrem Speiseplan aus.
Der Shake ist ein Klassiker! Zuerst die Flüssigkeit in den Shaker geben, dann das Pulver hinzufügen. In Wasser kommt die eigentliche Geschmacksrichtung stärker zur Geltung, Milch bringt ihren eigenen Geschmack und weitere Nährstoffe mit. Weniger Flüssigkeit ergibt einen dickflüssigeren Shake, mehr Flüssigkeit eine leichtere Konsistenz.
Porridge, der nicht jeden Tag gleich schmecken muss: Das Protein erst in den gekochten Porridge einrühren, nachdem er vom Herd genommen wurde und etwas abgekühlt ist. Bei Bedarf Flüssigkeit hinzufügen, da das Pulver die Mischung andicken kann.
In Joghurt oder Quark das Protein nach und nach einrühren. Je nach Konsistenz etwas Wasser oder Milch dazugeben und die Mischung kurz durchziehen lassen. Obst lässt sich unterrühren oder als Topping daraufgeben.
Beim Backen Mehl nur vorsichtig durch Protein ersetzen. Es bindet Wasser anders, und eine zu große Menge kann den Teig trockener machen. Für den ersten Versuch ein Rezept wählen, das ausdrücklich Proteinpulver vorsieht.
FAQ: Was Sie bei der Auswahl noch wissen möchten
Die Bezeichnungen haben Sie bereits entschlüsselt, die Geschmacksrichtung vielleicht schon ausgewählt. Vor der ersten Portion bleiben noch einige häufige Fragen zur Verwendung und Verträglichkeit.
Ist natives Protein automatisch besser als herkömmliches Molkenprotein?
Es unterscheidet sich durch die Art der Gewinnung aus der Milch. Die Auswahl hängt aber auch von der Zusammensetzung, der Verarbeitungsqualität, der Verträglichkeit und der Verwendung ab. Die Bezeichnung nativ allein garantiert keinen größeren Muskelzuwachs.
Kann ich Protein auch an trainingsfreien Tagen verwenden?
Ja, wenn es Ihnen hilft, Ihren Proteinbedarf zu decken. Die Proteinzufuhr ist auch an Tagen ohne Training wichtig. Proteine tragen zur Erhaltung von Muskelmasse und zur Erhaltung normaler Knochen bei.1
Ist natives Protein laktosefrei?
Nativ bezeichnet die Art der Proteingewinnung. Der Laktosegehalt hängt vom Rohstoff und der gesamten Rezeptur ab. Ob ein Produkt laktosefrei ist, muss beim jeweiligen Produkt klar angegeben sein.
Wählen Sie ein Protein, das Sie auch nach dem ersten Messlöffel gerne verwenden
Natives Molkenprotein liefert direkt aus Milch gewonnene Proteine und lässt sich vielseitig verwenden. Sie können eine reine Molkenproteinbasis, eine Mischung mit Kollagen oder eine mit Vitaminen ergänzte Rezeptur wählen. Dann kommt der angenehmere Teil der Auswahl: Vanille zum Obst, Schokolade nach dem Sport oder Pistazie zum Wochenendfrühstück. Verbinden Sie bei Ihrer Entscheidung die Zusammensetzung mit Ihrem persönlichen Geschmack. Das gewählte Protein soll Ihren Speiseplan ergänzen und sich unkompliziert in Ihre Essgewohnheiten einfügen. Wenn es Ihnen im Shaker ebenso zusagt wie in der Küche, gibt es viel mehr Gelegenheiten dafür, als nur auf den nächsten Besuch im Fitnessstudio zu warten.
Wie wählen Sie das beste Protein aus?
Dieser Ratgeber führt Sie durch die wichtigsten Unterschiede zwischen den einzelnen Proteinarten und erklärt ihre Zusammensetzung, Herstellungsverfahren und Einsatzmöglichkeiten. Sie erfahren, wie sich tierische und pflanzliche Quellen unterscheiden, was unter einem Isolat oder nativem Protein zu verstehen ist, worauf Sie bei der Auswahl einer hochwertigen Mischung achten sollten und wie Sie das Etikett lesen, um zu erkennen, was ein Produkt tatsächlich bietet. Außerdem erhalten Sie praktische Einblicke, wie sich Proteinprodukte in die alltägliche Ernährung einfügen, wie sie den Tagesablauf beeinflussen können und wie Sie sie in der Küche und im Rahmen Ihres gesamten Speiseplans einsetzen können.
Quellen:
1 Es handelt sich um zugelassene gesundheitsbezogene Angaben für Proteine, die in der Liste der zugelassenen gesundheitsbezogenen Angaben gemäß der Verordnung (EU) Nr. 432/2012 der Kommission aufgeführt sind.
2 Es handelt sich um zugelassene gesundheitsbezogene Angaben für Vitamin C, die in der Liste der zugelassenen gesundheitsbezogenen Angaben gemäß der Verordnung (EU) Nr. 432/2012 der Kommission aufgeführt sind.
3 Es handelt sich um zugelassene gesundheitsbezogene Angaben für Biotin, die in der Liste der zugelassenen gesundheitsbezogenen Angaben gemäß der Verordnung (EU) Nr. 432/2012 der Kommission aufgeführt sind.
Der große Protein-Ratgeber & wie Sie das richtige Protein auswählen
Karolína Hradilová
11. 12. 2025
Lesezeit: 23 Min.
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Auf einer Packung steht Isolat, auf der nächsten native Molke und auf der dritten Grass-fed. Daneben stehen eine vegane Mischung, ein klares, fruchtiges Protein und ein Pulver, aus dem ein dickflüssiger Milchshake werden soll. Wie wählen Sie ein Protein aus, das Ihnen schmeckt, gut in Ihren Speiseplan passt und die passende Menge Eiweiß zu einem guten Preis liefert?
Was Sie aus dem Artikel mitnehmen
Beginnen Sie mit drei Fragen: Wie viel Eiweiß möchten Sie ergänzen, welche Zutaten vertragen Sie gut und wie möchten Sie das Protein verwenden? Für manche ist ein Molkenproteinkonzentrat die vielseitigste Wahl, andere bevorzugen ein Isolat mit niedrigem Laktosegehalt oder eine pflanzliche Mischung. Vergleichen Sie beim Kauf vor allem die Eiweißquelle und den Eiweißgehalt, die gesamte Zutatenliste, die Verträglichkeit und den Preis für die tatsächlich gelieferte Eiweißmenge. Ob Sie das Protein regelmäßig verwenden, hängt letztlich oft auch von der Süße, der Konsistenz und davon ab, wie es sich mit Milch oder einem Pflanzendrink verhält.
Warum Proteinpulver verwenden und wann es sinnvoll ist
Proteinpulver ist eine konzentrierte Proteinquelle. Es wird hergestellt, indem der Proteinanteil aus Milch, Hülsenfrüchten, Getreide oder anderen Rohstoffen abgetrennt und konzentriert wird. So können Sie Ihre Proteinzufuhr ergänzen, auch wenn Sie keine Zeit haben, eine weitere Mahlzeit zuzubereiten, oder ein Frühstück anreichern möchten, das hauptsächlich Kohlenhydrate enthält.
Für wen ist Proteinpulver geeignet?
Proteine tragen zu einer Zunahme und zur Erhaltung von Muskelmasse sowie zur Erhaltung normaler Knochen bei.1 Proteinpulver eignet sich daher sowohl für sportlich aktive Menschen als auch für Erwachsene, die über ihre übliche Ernährung nicht die benötigte Menge erreichen. Beim Muskelaufbau wird seine Verwendung mit regelmäßigem Training, ausreichender Nahrungszufuhr und Erholung kombiniert. Praktisch ist es auch auf Reisen, bei Schichtarbeit oder für Menschen mit wenig Appetit. In einer pflanzlichen Ernährung hilft es, die Proteinzufuhr zu erhöhen, ohne eine weitere Portion Hülsenfrüchte zubereiten zu müssen. Älteren Erwachsenen kann es die Ergänzung des Speiseplans erleichtern, wenn es ihnen schwerfällt, genügend herkömmliche proteinreiche Lebensmittel zu essen. Wenn Sie regelmäßig ausreichend Eier, Milchprodukte, Fleisch, Fisch oder sinnvoll kombinierte pflanzliche Lebensmittel essen und Ihren Bedarf damit decken, ist ein Proteinshake eine optionale Abwechslung.
Wie viel Protein benötigen Sie täglich?
Für Erwachsene wird als Referenzzufuhr für die Bevölkerung eine Menge von 0,83 g Protein pro Kilogramm Körpergewicht und Tag angegeben. Bei einem Menschen mit 70 kg Körpergewicht sind das etwa 58 g. Dieser Wert dient als Orientierung für die allgemeine erwachsene Bevölkerung. Sportliche Ziele, Alter und Gesundheitszustand können den Bedarf verändern! Bei den meisten Erwachsenen, die regelmäßig trainieren, wird häufig mit einem Bereich von 1,4 bis 2 g pro Kilogramm und Tag gearbeitet. Für einen Menschen mit 70 kg Körpergewicht entspricht das bereits etwa 98 bis 140 g Protein aus allen Speisen und Getränken zusammen. Versuchen Sie vor dem Kauf, Ihre Ernährung an einigen typischen Tagen grob zu protokollieren. Wenn Ihnen bis zu Ihrem gewählten Ziel etwa 20 g Protein fehlen, kann eine entsprechend bemessene Portion Proteinpulver diese Lücke schließen.
Wann sollten Sie einen Proteinshake trinken und wie viel zubereiten?
Sie können einen Proteinshake zum Frühstück, als Zwischenmahlzeit, nach dem Training oder am Abend einplanen. Im Zusammenhang mit dem Training ist er besonders praktisch, wenn Sie längere Zeit nichts gegessen haben und die Zeit bis zur nächsten Mahlzeit sinnvoll überbrücken möchten. Berücksichtigen Sie auch bei einer Mahlzeit vor dem Training den zeitlichen Abstand zur Bewegung und Ihre eigene Verdauung.
Als Orientierungswert für eine Portion werden in der Sporternährung häufig 20 bis 40 g Protein angesetzt. Die benötigte Pulvermenge hängt von der Zusammensetzung ab. Und aufgepasst: Auch die Messlöffel der Hersteller sind nicht immer ganz genau. Wenn Sie genaue Werte möchten, verwenden Sie bei der Zubereitung Ihres Proteinshakes eine Küchenwaage. – Karolína Hradilová, BrainMarket
Aus Milch, Pflanzen oder anderen Quellen? Beginnen Sie mit der Proteinquelle
Die Proteinquelle beeinflusst die Aminosäurezusammensetzung, den Geschmack, die Konsistenz, die enthaltenen Allergene und die Verwendungsmöglichkeiten. Wählen Sie deshalb zunächst zwischen Milchproteinen, pflanzlichen und weiteren tierischen Varianten. Vergleichen Sie erst danach Konzentrate, Isolate und die einzelnen Herstellungsverfahren.
Molkenprotein als vielseitiger Einstieg
Molke ist eine der proteinhaltigen Komponenten der Milch. Sie enthält alle essenziellen Aminosäuren und wird häufig zur Zubereitung von Shakes sowie zur Anreicherung von Speisen verwendet. Auf Verpackungen erkennen Sie sie auch an der Bezeichnung Whey. Molkenproteine, auch Whey-Proteine genannt, gibt es in verschiedenen Konzentrationsstufen, Geschmacksrichtungen und Rezepturen. Der Name allein verrät also noch nicht, wie viel Protein eine Portion liefert. Beim ersten Kauf sind die große Auswahl und die in der Regel einfache Zubereitung von Vorteil. Molkenproteinkonzentrat ergibt häufig einen angenehm milchigen Shake, während manche Isolate leichter wirken. Einige Anwender stören sich am typischen Geschmack der Molke. Dafür ist der Shake insgesamt geschmeidiger und wirkt nicht wässrig.
Kasein und Milchprotein für einen dickflüssigeren Shake
Milch enthält von Natur aus auch Kasein. Es wird langsamer verdaut als Molkenprotein und sorgt bei der Zubereitung häufig für eine dickflüssigere Konsistenz. Erhältlich sind mizellares Kasein, Kaseinate sowie Milchproteinkonzentrat oder -isolat, die Kasein zusammen mit Molkenproteinen enthalten. Ein solches Proteinpulver eignet sich für Cremes, Porridge oder als abendliche Zwischenmahlzeit. Probieren Sie zum Beispiel den geschmacksneutralen Organic Milkshake Protein, der Molkenproteinkonzentrat und Milchproteinkonzentrat kombiniert.
Die Wirkung von Kasein kennen Sie bestimmt von Quark. Im Magen bildet es eine gelartige Konsistenz und hält Sie dadurch länger satt. Wenn genau das Ihr Ziel ist, etwa beim Abnehmen, oder wenn Sie einen chaotischen Tag ohne richtige Essenspause erleben, ist das ein interessanter zusätzlicher Vorteil. – Karolína Hradilová, BrainMarket
Woraus werden vegane Proteinpulver hergestellt?
Pflanzliche Proteinpulver werden am häufigsten aus Erbsen, Soja, Reis, Hanf- oder Kürbiskernen hergestellt. Es gibt auch Varianten aus Sonnenblumenkernen, Kartoffeln und anderen Nutzpflanzen. Je nach Rohstoff unterscheiden sich die Proteinmenge, das Aminosäureprofil und das Verhalten im Shake. Das breitere Spektrum pflanzlicher Proteinquellen umfasst auch herkömmliche Lebensmittel, die weitere Nährstoffe und Abwechslung in den Speiseplan bringen.
Erbsenprotein ist häufig in Mischungen enthalten. Es weist einen relativ hohen Lysingehalt auf, während schwefelhaltige Aminosäuren eher seine Schwachstelle sind.
Reisprotein enthält dagegen weniger Lysin, sodass sich diese beiden Quellen gut ergänzen können.
Sojaprotein bietet eine günstige, ausgewogene Verteilung der essenziellen Aminosäuren, doch Soja gehört nicht zu den beliebtesten Nutzpflanzen.
Hanf- und Kürbiskernprotein zeichnen sich häufig durch einen ausgeprägteren Samengeschmack aus und eignen sich gut für Porridge oder zum Backen.
Ein pflanzlicher Rohstoff oder eine Mischung?
Ein Proteinpulver aus nur einer Zutat erleichtert den Überblick über die Zusammensetzung und eignet sich, wenn Sie die verwendeten Rohstoffe genau kontrollieren möchten. Eine Mischung aus mehreren Quellen ermöglicht es dagegen, das Aminosäureprofil und den Geschmack anzupassen. Die Anzahl der auf der Verpackung genannten Pflanzen sagt jedoch allein nichts über die Qualität aus. Entscheidend sind ihre Mengenverhältnisse und die daraus resultierenden Nährwerte. So enthält beispielsweise der Vegan Protein aus Erbsen und Reis mit Erdbeergeschmack eine beliebte Kombination aus einer Hülsenfrucht- und einer Getreidequelle.
Eine häufige Schwäche veganer Proteinpulver ist eine gewisse Mehligkeit und eine nicht ausreichend geschmeidige Konsistenz, besonders bei der Zubereitung mit Wasser oder einem Pflanzendrink. Bis zu einem gewissen Grad lässt sich eine cremigere Konsistenz erreichen, indem Sie das Pulver in einen angedickten Pflanzendrink oder veganen Joghurt einrühren, der für die nötige Fülle sorgt.
Ei- und Rinderprotein haben ihre Besonderheiten
Eiprotein wird in der Regel aus Eiklar hergestellt und ist eine weitere Möglichkeit für Menschen, die ein tierisches Protein ohne Milch als Rohstoff suchen. Rechnen Sie mit einem anderen Geschmack, stärkerer Schaumbildung und Ei als enthaltenem Allergen. In der Küche verhält es sich zudem anders als Molkenprotein, da es beim Erhitzen deutlich fest wird.
Prüfen Sie bei Produkten mit der Bezeichnung Beef Protein besonders sorgfältig die Herkunft des Proteinbestandteils. Einige enthalten Rinderkollagen oder Rohstoffe mit einem hohen Anteil an Kollagenproteinen. Ein Fleischbild auf der Verpackung liefert nicht genügend Informationen über die Eigenschaften des Pulvers.
Konzentrat, Isolat, Hydrolysat, nativ und CFM: das Protein-Glossar
Auf einem Proteinpulver können mehrere dieser Bezeichnungen gleichzeitig stehen. Denn jede beschreibt eine andere Eigenschaft. Konzentrat und Isolat beziehen sich vor allem auf die Proteinkonzentration, Hydrolysat auf die Aufspaltung der Proteine, native Molke auf die Herkunft und Gewinnung und CFM auf die Membranfiltration.
Konzentrat: eine gute Wahl für den täglichen Gebrauch
Molkenproteinkonzentrat erkennen Sie an der Abkürzung WPC. In der Sporternährung wird häufig ein Rohstoff mit der Bezeichnung WPC 80 verwendet. Neben Proteinen enthält er gewisse Mengen an Laktose, Fett und Mineralstoffen. In der Regel bietet er ein günstiges Verhältnis von Preis, Geschmack und Proteingehalt.
Isolat: wenn Sie eine höhere Proteinkonzentration wünschen
Molkenproteinisolat, kurz WPI, durchläuft weitere Trennschritte. Der Isolatrohstoff enthält üblicherweise etwa 90 % Protein in der Trockenmasse und meist weniger Laktose und Fett als ein herkömmliches Konzentrat. Der Aufpreis für ein Isolat lohnt sich vor allem dann, wenn Sie seine Eigenschaften nutzen. Zum Beispiel, wenn Sie mehr Protein in einer kleineren Portion Pulver möchten.
Eine Mischung aus Konzentrat und Isolat als Mittelweg
Die Kombination aus WPC und WPI ermöglicht es, verschiedene Eigenschaften beider Rohstoffe zu vereinen. Das Ergebnis kann ein angenehm cremiger Shake mit höherem Proteinanteil sein, der preislich zwischen einem herkömmlichen Konzentrat und einem reinen Isolat liegt. Das konkrete Ergebnis hängt vom Verhältnis der Rohstoffe und der geschmacklichen Abstimmung ab. Der native LAUF Protein verwendet beispielsweise eine Kombination aus Isolat und Konzentrat im Verhältnis 50 : 50.
Hydrolysat: in kleinere Bestandteile aufgespaltene Proteine
Hydrolyse bedeutet, dass Proteine in kürzere Peptide aufgespalten werden. Die Abkürzung WPH bezeichnet daher hydrolysiertes Molkenprotein. Ein Hydrolysat kann sowohl aus Konzentrat als auch aus Isolat hergestellt werden. Seine Eigenschaften verändern sich je nach Grad der Hydrolyse. Eine stärkere Aufspaltung führt häufig zu einem leicht bitteren Geschmack.
Native Molke: entscheidend ist die Gewinnung
Natives Molkenprotein wird durch Filtration direkt aus Milch gewonnen. Herkömmliche Molke wird in der Regel bei der Käseherstellung abgetrennt. Die Bezeichnung nativ bedeutet daher weniger Verarbeitungsschritte. Achten Sie bei der Auswahl eines nativen Molkenproteins auf die konkrete Zusammensetzung und das nachgewiesene Herstellungsverfahren.
Natives Molkenprotein – was kommt in Ihren Shaker?
Der Ratgeber zu nativem Molkenprotein erklärt die Gewinnung durch Filtration direkt aus Milch und die Unterschiede zu Molke aus der Käseherstellung. Wir betrachten Konzentrat, Isolat, CFM und die Bezeichnung Grass-fed im Detail. Wie wählen Sie ein Proteinpulver nach Zusammensetzung und Geschmack aus? Schauen wir uns auch raffinierte Mischungen mit Kollagen oder Ashwagandha an!
CFM-Protein: ein Kürzel für fortschrittliche Filtration
CFM steht üblicherweise für Cross-Flow Microfiltration, also Querstrom-Mikrofiltration. Bei der Membranfiltration strömt die Flüssigkeit entlang einer Membran, und die einzelnen Bestandteile werden entsprechend den Eigenschaften der verwendeten Membranen getrennt. Die Herstellung des Proteinrohstoffs umfasst dabei in der Regel mehrere aufeinanderfolgende Schritte, zum Beispiel Mikrofiltration, Ultrafiltration und Trocknung. Auf der Verpackung eines CFM-Molkenproteins erhalten Sie damit eine Information über die Verarbeitung. Mikrofiltration kann beispielsweise den Fettgehalt, den Geschmack und die funktionellen Eigenschaften von Molkenproteinkonzentrat verändern.
Etiketten von Proteinpulvern einfach verstehen
In der Praxis können Sie diese Bezeichnungen anhand einzelner Fragen einordnen.
Woraus wurde das Proteinpulver hergestellt?
Wie wurde das Protein abgetrennt?
Wie viel Protein enthält es?
Was wurde zur geschmacklichen Abstimmung hinzugefügt?
Ein natives Protein kann zugleich membranfiltriert und sowohl als Konzentrat als auch als Isolat erhältlich sein. Eine Verarbeitung bei niedrigen Temperaturen bedeutet außerdem nicht, dass das Produkt während der gesamten Herstellung nie stark erhitzt wurde.
Gibt es laktosefreies Protein?
Wenn sich Ihr Bauch nicht mit Milch verträgt, sind Sie nicht nur auf vegetarische und vegane Varianten angewiesen. Es gibt auch Molkenproteine, die bei der Herstellung zusätzlich behandelt wurden, um die Laktose zu entfernen. Bei laktosefreien Proteinen müssen Sie zugleich nicht auf ein vollständiges Aminosäureprofil verzichten.
Kuhmilch, Ziegenmilch und Grass-fed: Wofür sich ein Aufpreis lohnt
Die Herkunft der Milch kann aufgrund persönlicher Vorlieben, der Haltungsbedingungen und des Geschmacks wichtig sein. Bei der Wahl eines Proteinpulvers gewinnen seine Herkunft und eine ethisch vertretbare Tierhaltung zunehmend an Bedeutung.
Wählen Sie Ziegenprotein nach Zutaten und eigener Erfahrung
Kuhmilch bietet die größte Auswahl an Proteinrohstoffen und in der Regel auch einen günstigeren Preis. Ziegenprotein bietet eine andere Milchquelle und ein interessanteres Geschmacksprofil. Gut zeigt sich das am geschmacksneutralen Native Goat Protein, dessen Rohstoff Milchproteinkonzentrat aus Ziegenmilch ist. Ziegenproteine haben eine andere Struktur und bilden im Magen eine wesentlich feinere Struktur als Kuhmilch. Ziegenproteine sind auch bei Menschen beliebt, die empfindlicher auf A1-Kasein aus Kuhmilch reagieren. Bei einer Milchallergie an sich sind sie hingegen keinesfalls zu empfehlen. Entscheidend ist die individuelle Empfindlichkeit.
Ziegenprotein ist eine gute Wahl, wenn Sie eine andere Milchproteinquelle als Kuhmilchmolke ausprobieren möchten. Dank seiner Zusammensetzung aus nur einer Zutat und ohne zugesetzten Geschmack eignet es sich für Getränke, Porridge und Smoothies.
Ziegenprotein ist ideal für alle, die eine Alternative zu Kuhmilchproteinen suchen, es enthält Kasein und Molkenproteine und bietet damit eine andere Zusammensetzung als reine Molke.
Es begeistert alle, die eine einfache Zusammensetzung bevorzugen. Es enthält ausschließlich Milchproteinkonzentrat aus Ziegenmilch, ohne Süßungsmittel und Aromen.
Auch wer eine schonende Verarbeitung schätzt, kommt auf seine Kosten. Es wird durch Mikrofiltration und Ultrafiltration gewonnen, die die Denaturierung der Proteine begrenzen. Damit handelt es sich um ein sehr natürliches Lebensmittel.
Was Grass-fed bedeutet und warum manche gezielt danach suchen
Grass-fed bezeichnet eine Fütterung der Tiere auf Basis von Gras und anderen Raufuttermitteln. Achten Sie beim Kauf auf Angaben zur Tierhaltung, die Herkunft der Milch und eine mögliche Zertifizierung. Weidehaltung und Futterration beeinflussen unter anderem die Zusammensetzung des Milchfetts. Bei Protein sollten Sie Grass-fed daher vor allem als Information über die Herkunft des Ausgangsrohstoffs verstehen.
Die Zusammensetzung von Proteinpulvern im Detail
Die Vorderseite der Verpackung soll Aufmerksamkeit wecken. Für Ihre Entscheidung brauchen Sie vor allem das Etikett auf der Rückseite. Zutatenliste und Nährwertangaben verraten Ihnen gemeinsam, was tatsächlich in Ihrem Shaker landet. Achten Sie besonders auf die Proteinquelle, den Proteingehalt und die Zutaten, die für Ihre Verwendung relevant sind.
Pulvermenge und Proteinmenge sind zwei verschiedene Werte
Eine Portion mit einem Gewicht von 30 g enthält nämlich meist keine 30 g Protein. Verwenden Sie für einen fairen Vergleich dieselbe Pulvermenge oder dieselbe angestrebte Proteinmenge pro Portion. Achten Sie auch auf Angaben für das mit Milch zubereitete Getränk. Wenn Sie die Pulver selbst vergleichen möchten, orientieren Sie sich an den Nährwerten des Trockenprodukts. .
Zahlen Sie nicht für 30 g Pulver mit unklarer Zusammensetzung: Vergleichen Sie den Proteingehalt!
Für ein vielseitig einsetzbares Protein mit Geschmack sind etwa 70 bis 80 % Protein oft ein guter Ausgangspunkt. Ein höherer Anteil ist sinnvoll, wenn Sie ein konzentrierteres Produkt möchten. Ein niedrigerer Wert kann beispielsweise bei einer Mischung mit weiteren funktionellen Zutaten akzeptabel sein, wie Kollagen oder Ashwagandha. Der höchste Prozentwert muss jedoch nicht Ihr Hauptziel sein. Ein Protein, das Ihnen schmeckt und sich gut verwenden lässt, hat auch bei einer etwas niedrigeren Konzentration einen praktischen Nutzen. Bei Proteinpulvern mit Geschmack sollten Sie berücksichtigen, dass Kakao, Früchte oder andere geschmacksgebende Zutaten einen Teil des Gewichts ausmachen.
Aminosäureprofil: Was es über die Qualität eines Proteins aussagt
Proteine bestehen aus Aminosäuren. Neun essenzielle Aminosäuren muss ein erwachsener Mensch über die Ernährung aufnehmen. Bei der Bewertung eines Proteins kommt es daher auf ihre Menge und ihr Verhältnis zueinander an. Die Bezeichnung vollständiges Aminosäureprofil ist ein hilfreicher Ausgangspunkt, konkrete Zahlen vermitteln jedoch ein genaueres Bild. Auf Etiketten werden häufig die BCAA hervorgehoben, also Leucin, Isoleucin und Valin. Diese gehören zur größeren Gruppe der EAA. Achten Sie beim Vergleich von essenziellen Aminosäuren und BCAA auf die Einheiten. Eine Angabe pro 100 g Pulver, pro 100 g Protein und pro Portion bedeutet jeweils etwas anderes.
Kollagen und zugesetzte Aminosäuren verändern die Aussagekraft des Gesamtwerts
Kollagen wird zur Gesamtproteinmenge gezählt. Es hat jedoch eine andere Aminosäurezusammensetzung als Molke, Eier oder Soja. Andererseits kann es ein interessanter funktioneller Zusatz für alle sein, die ihre Kollagenzufuhr über die Ernährung erhöhen möchten oder Nahrungsergänzungsmittel mit Kollagen in Betracht ziehen.
Süßungsmittel, Aromen, Lecithin und Verdickungsmittel
Süßungsmittel und Aromen beeinflussen den Geschmack, Lecithin erleichtert das Einrühren und Verdickungsmittel verändern die Konsistenz. Guarkernmehl oder Xanthan können so auch mit Wasser zu einem cremigeren Getränk beitragen. Ihre bloße Anwesenheit bedeutet nicht, dass die Qualität gering ist. Entscheidend ist, ob sie Ihnen zusagen und das Produkt weiterhin eine angemessene Portion Protein liefert. Wenn Sie die Süße selbst bestimmen möchten, suchen Sie nach einem Produkt ohne Geschmackszusätze und Süßungsmittel. Prüfen Sie diese Eigenschaften einzeln. Ein Protein ohne Geschmackszusätze muss nicht völlig geschmacksneutral sein, oft hat es einen leicht süßlichen Milchgeschmack, der von der Molke selbst stammt.
Clear Protein, Milkshake und veganes Getränk: Wählen Sie auch nach Geschmack
Die Nährwerte bestimmen die Vorauswahl. Die erste Kostprobe entscheidet, was zu Hause bleibt. Überlegen Sie daher, ob Sie ein erfrischendes Getränk nach dem Sport, einen süßen, cremigen Shake oder ein vielseitiges Pulver fürs Frühstück möchten. Unterschiedliche Verwendungen stellen unterschiedliche Anforderungen an ein Protein.
Clear Protein ergibt ein leichtes, meist fruchtig aromatisiertes Getränk, das an Eistee erinnert. Häufig kommt speziell behandeltes Molkenproteinisolat zum Einsatz, das für ein saures Milieu geeignet ist. Es gibt auch pflanzliche Varianten. Die Bezeichnung Clear beschreibt somit vor allem den Charakter des zubereiteten Getränks und keine einheitliche Proteinquelle. Es eignet sich für Menschen, denen ein dickflüssiger Shake nach dem Training oder bei Hitze nicht zusagt. Beispielsweise wird das Clear Protein mit Pfirsichgeschmack aus Molkenproteinisolat mit Wasser zubereitet und schmeckt mit Eis am besten.
Milkshake bezeichnet üblicherweise die zu erwartende Konsistenz. Ein dickflüssigerer Eindruck kann durch die Kombination von Molke mit Kasein oder Milchprotein, den Zusatz von Verdickungsmitteln oder die Zubereitung mit Milch entstehen. Eine einheitliche Rezeptur sollten Sie hinter dieser Bezeichnung nicht erwarten. Zwei Milkshake-Proteine können sich in ihrer Zusammensetzung erheblich unterscheiden. Unser Organic Milkshake Protein enthält ausschließlich Milchbestandteile und ist ohne Geschmackszusätze. Das ausgeklügelte Verhältnis von Bio-Molke und Bio-Milchprotein sorgt für einen intensiv milchigen Geschmack und eine dickflüssige Konsistenz, lässt aber Raum für eigene Geschmacksvarianten, etwa mit Kakao oder Banane im Smoothie.
Pflanzliches Protein kann glatt und fein sein, aber auch mehliger, körniger oder deutlich nach Hülsenfrüchten schmecken. Viel hängt vom Rohstoff, der Partikelgröße und der gesamten Rezeptur ab. Bevor Sie eine große Packung kaufen, probieren Sie daher eine Probe. Für ein feineres Ergebnis hilft es, das Flüssigkeitsverhältnis anzupassen oder einen Mixer zu verwenden. Nussige und saatige Noten harmonieren oft gut mit Kakao, Banane oder Flocken.
Protein zum Kochen und Backen: Warum sich eine Variante ohne Geschmackszusätze lohnt
In der Küche lässt sich Protein auf weitere Weise nutzen. Geben Sie es in Porridge, Joghurt, Teig oder Cremes und erhöhen Sie damit den Proteingehalt der Portion. Den größten Spielraum bietet eine Variante ohne Geschmackszusätze und Süßungsmittel. Berücksichtigen Sie aber weiterhin den natürlichen Geschmack des verwendeten Rohstoffs.
Für süßen Porridge und Joghurt eignen sich Molkenprotein, Milchprotein und feine pflanzliche Mischungen. Kaseinpulver und manche pflanzlichen Pulver dicken stärker an, sodass Sie die Flüssigkeitsmenge anpassen müssen.
In Ihren morgendlichen Porridge können Sie das Protein erst nach dem Kochen und kurzem Abkühlen einrühren. So lässt sich die endgültige Konsistenz leichter steuern. Beliebt sind Protein ohne Geschmackszusätze oder ein dezenter Vanillegeschmack.
Zum Einrühren in warme Speisen zunächst eine kleinere Menge Pulver in kühlerer Flüssigkeit verrühren und erst dann unter das Gericht mischen.
So wählen Sie Protein passend zu Ihrem Ziel
Sobald Sie die grundlegenden Unterschiede kennen, wird die Auswahl deutlich einfacher. Legen Sie den hauptsächlichen Verwendungszweck fest und ordnen Sie danach Ihre Prioritäten. Die folgende Übersicht hilft Ihnen, das Angebot einzugrenzen, bevor Sie einzelne Geschmacksrichtungen vergleichen:
Das erste vielseitige Protein: Wenn Sie Milchprodukte gut vertragen, beginnen Sie mit einem Molkenproteinkonzentrat oder einer Mischung aus Konzentrat und Isolat.
Höhere Proteinkonzentration: Vergleichen Sie Isolate anhand der tatsächlichen Nährwertangaben. Achten Sie auf die Proteinmenge in derselben Portion Pulver.
Erfrischendes Getränk: Probieren Sie Clear Protein zur Zubereitung mit Wasser. Prüfen Sie die Proteinquelle und das empfohlene Mischverhältnis.
Cremiger Shake: Achten Sie auf Milchproteinmischungen, Kasein oder Milkshake-Rezepturen für Proteingetränke.
Kochen und Backen: Suchen Sie ein Produkt ohne Geschmackszusätze und Süßungsmittel. Geben Sie es bei einem neuen Rezept nach und nach hinzu.
Fokus auf die Herkunft: Prüfen Sie die native Verarbeitung, die Bedingungen für Grass-fed oder die Bio-Zertifizierung. Vergleichen Sie zugleich die üblichen Nährwerte.
Protein beim Abnehmen und Zunehmen
Beim Abnehmen eignet sich ein Protein, das die benötigte Eiweißmenge ergänzt und in die geplante Energiezufuhr passt. Rechnen Sie deshalb auch Milch, Obst, Haferflocken oder Nussmus mit ein, die Sie Ihrem Shake hinzufügen. Allein die Verwendung von Protein im Speiseplan entscheidet nicht über eine Gewichtsabnahme. Bei der Planung der Eiweißzufuhr während einer Gewichtsreduktion spielen die Zusammenstellung der Mahlzeiten und die langfristige Umsetzbarkeit eine Rolle.
Beim Zunehmen können Sie dasselbe Pulver zusammen mit weiteren Zutaten in einem gehaltvolleren Shake verwenden. Ein Gainer unterscheidet sich von einem herkömmlichen Protein typischerweise durch einen höheren Kohlenhydratanteil und dient einer anderen Form der Nahrungsergänzung. Wählen Sie für ein auf Muskelaufbau ausgerichtetes Training Ihr Protein danach aus, wie viel Eiweiß Ihnen noch fehlt, und passen Sie die Energiezufuhr unabhängig davon an. Sie können auch zu einem Protein mit zusätzlichen funktionellen Inhaltsstoffen wie Ashwagandha greifen. Neben einer Portion Eiweiß bietet es eine interessante Portion Adaptogene nach körperlicher Aktivität, bei der Cortisol ausgeschüttet wird.
Frauen, Männer und Altersgruppen
Die grundlegenden Auswahlkriterien sind für Frauen und Männer gleich. Entscheidend sind Körpergewicht, Ernährung, Aktivität und Verträglichkeit. Prüfen Sie deshalb bei Produkten für Frauen oder Männer vor allem die zugesetzten Inhaltsstoffe und deren Mengen. Die Rezeptur kann sich beispielsweise durch Kollagen, Vitamine oder die Geschmacksrichtung unterscheiden.
Wählen Sie ein Protein, das Sie auch in einem Monat noch verwenden
Ein guter Kauf beginnt beim Speiseplan und endet bei einer erprobten Geschmacksrichtung. Wählen Sie eine Proteinquelle, die zu Ihnen passt, berechnen Sie die Eiweißmenge in einer tatsächlichen Portion und vergleichen Sie den Preis für dieselbe Menge. Berücksichtigen Sie anschließend Ihre Anforderungen an die Herkunft des Rohstoffs, die Verarbeitung und die Konsistenz. Für die meisten Kaufentscheidungen reichen einige sorgfältig gelesene Zeilen auf dem Etikett. Eine verständliche Zutatenliste, eine passende Portion und ein angenehmer Geschmack helfen Ihnen, Protein dort einzusetzen, wo Sie es tatsächlich gebrauchen können. Mal im morgendlichen Porridge, mal im Shaker nach dem Training oder im selbst gemachten Pfannkuchenteig.
Wie wählen Sie das passende Kreatin aus?
Was kann Kreatin alles? In diesem Artikel erfahren Sie, was Kreatin ist und welche natürliche Rolle es im Körper spielt. Sie erfahren außerdem, in welchen Lebensmitteln es vorkommt, welche Formen in Nahrungsergänzungsmitteln verwendet werden und wie es üblicherweise eingenommen wird. Der Artikel enthält auch einen Überblick über verschiedene Kreatinarten, wobei wir Kreatin-Monohydrat genauer betrachten. Abschließend schauen wir uns an, für wen Kreatin eine interessante Wahl sein kann, und gehen auf die häufigsten Mythen rund um Kreatin ein.
Quellen:
Quellen
1 Es handelt sich um zugelassene gesundheitsbezogene Angaben über Protein aus der Liste der zugelassenen gesundheitsbezogenen Angaben gemäß der Verordnung (EU) Nr. 432/2012 der Kommission.