Meeres- und Süßwasseralgen
Meeresalgen, manchmal als „grünes Gold der Ozeane“ bezeichnet, stellen eine vielfältige Gruppe von Wasserpflanzen dar, die eine Schlüsselrolle in marinen Ökosystemen spielen. Sie enthalten Jod, Omega-3-Fettsäuren und Antioxidantien wie Fucoxanthin, Vitamin C und Vitamin E. Diese Algen gehören zu den beliebtesten natürlichen Quellen von Mikronährstoffen und sind bei uns in Form von Pulver, Tabletten oder flüssiger Form erhältlich.
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Was sind Meeresalgen und welche Arten werden am häufigsten konsumiert?
Meeresalgen (Makro- und Mikroalgen) sind wasserlebende pflanzliche Organismen, die nach ihrem Farbstoff in braune, rote und grüne Algen eingeteilt werden. Sie gehören zu den ältesten Nahrungsquellen, zeichnen sich durch einen hohen Gehalt an Jod, Mineralien, Proteinen und Ballaststoffen aus und zählen heute zu den sogenannten Superfoods. Mehr über Meeresalgen und ihre Herkunft können Sie in einem unserer Artikel lesen.
Am häufigsten konsumierte Meeresalgenarten
- Nori (rote Alge Porphyra) – gepresste Blätter für Sushi, Chips, Gewürz.
- Kelp/Kombu (braune Alge Saccharina/Laminaria) – für Brühen, bei Fermentation entsteht Glutamat, Jodquelle.
- Wakame (braune Alge Undaria) – für Miso-Suppen, Salate (Goma-Wakame).
- Dulse (rote Alge Palmaria) – getrocknete Flocken mit „salzigem“ Geschmack, reich an Kalium und Eisen.
- Hijiki (braune Alge Sargassum/Hijikia) – schwarze Fäden für Reis- und Gemüsegerichte, ausgeprägter Meeresduft.
- Agar-Agar (rote Alge Gelidium/Gracilaria) – pflanzliche Gelieralternative zu Gelatine.
- Spirulina (blaugrüne mikroskopische Alge Arthrospira) – gepresste Tabletten oder Pulver, bis zu 60 % Protein.
- Chlorella (grüne mikroskopische Alge Chlorella vulgaris) – Tabletten/Pulver, geschätzt für Chlorophyll und entgiftende Wirkung.
Können Meeresalgen eine geeignete Quelle für Omega-3-Fettsäuren für Veganer sein?
Ja. Einige Arten von Meeresalgen und Algenölen liefern biologisch aktive Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA und stellen somit eine vollständig pflanzliche Alternative zu Fischöl dar, die für Veganer, Vegetarier und Personen mit Fischallergie geeignet ist. Möchten Sie alle Vorteile veganer Omega-3 aus Meeresalgen kennenlernen? Informieren Sie sich zum Beispiel auf unserem Blog!
Worauf sollte man bei der Auswahl von Meeresalgen achten?
• Natürliche Herkunft von EPA/DHA: Braune und rote Makroalgen (z. B. Kombu, Wakame) enthalten kleine, aber messbare Mengen EPA; Mikroalgen der Gattungen Schizochytrium oder Nannochloropsis werden industriell für hohen EPA- und DHA-Gehalt gezüchtet.
• Einfache Supplementierung: Aus Mikroalgen wird 100 % pflanzliches „Algenöl“ gepresst, dessen 1 g üblicherweise 250–300 mg EPA + DHA liefert – eine Dosis vergleichbar mit Fischöl.
• Nährstoffvorteil: Im Gegensatz zu Lein- oder Chiaöl (reich an ALA) liefern Algenöle direkt EPA + DHA, sodass man nicht von der niedrigen Umwandlung von ALA im menschlichen Körper abhängig ist.
• Nachhaltigkeit und Reinheit: Die Zucht von Mikroalgen erfolgt in geschlossenen Behältern ohne Risiko von Schwermetallen; die Produktion hat einen geringeren ökologischen Fußabdruck als Fischfang.
• Empfohlene Einnahme: Die EFSA empfiehlt 250 mg EPA + DHA täglich für Erwachsene; zwei Kapseln Algenöl decken diese Menge bequem ab.
• Achten Sie beim Kauf auf Bio-Zertifizierung und Herkunft (am besten sauberes kaltes Wasser).
• Lagern Sie trocken und dunkel, nach Anfeuchtung schnell verbrauchen.
• Beginnen Sie mit einer kleinen Menge wegen des höheren Jodgehalts; die empfohlene Tagesdosis Jod beträgt ca. 150 µg für Erwachsene.