Vitamin E
Vitamin E ist eine Gruppe fettlöslicher Substanzen, von denen die häufigste Form im Körper Alpha-Tocopherol ist. Dieses Vitamin wird im Organismus in Fettdepots und in der Leber gespeichert. Vitamin E trägt zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress bei. Es ist ein wichtiger Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung zur Unterstützung der allgemeinen Gesundheit.
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Warum Vitamin E für den menschlichen Körper wichtig ist
Vitamin E gehört zu den fettlöslichen Vitaminen. Seine Hauptrolle besteht darin, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen – einem Prozess, bei dem freie Radikale entstehen, die Zellstrukturen schädigen können. Laut zugelassenen Gesundheitsbehauptungen trägt Vitamin E zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress bei. Dieser Prozess ist besonders wichtig, da Zellmembranen eine große Menge an Fettsäuren enthalten, die gegenüber Oxidation empfindlich sind. Vitamin E wird natürlich genau in diesen Membranen gespeichert, wo es hilft, deren Struktur zu stabilisieren und sie vor Schäden zu schützen.
Vitamin E aus wissenschaftlicher Sicht
Eine interessante Sichtweise auf die Funktion von Vitamin E lieferte beispielsweise die Forschung des Zellbiologen Paul L. McNeila, der zeigte, dass Vitamin E eine wichtige Rolle bei der Erneuerung von Zellmembranen spielt. Aus wissenschaftlicher Sicht ist es auch wichtig zu wissen, dass Vitamin E nicht nur eine Substanz ist. Tatsächlich handelt es sich um eine Gruppe mehrerer verwandter Verbindungen – vor allem Tocopherole und Tocotrienole. Die Forschung an diesen Verbindungen widmet sich langfristig beispielsweise die Biochemikerin Maret G. Traber, die wesentlich zum Verständnis beigetragen hat, wie Vitamin E im menschlichen Körper aufgenommen, transportiert und genutzt wird.
Was ist der Unterschied zwischen natürlichem und synthetischem Vitamin E?
Auf den Etiketten von Nahrungsergänzungsmitteln können Sie die Bezeichnungen natürliches Vitamin E oder synthetisches Vitamin E finden. Obwohl beide Typen denselben Grundstoff – Alpha-Tocopherol – enthalten, können sich ihre Struktur und die Art und Weise, wie der Körper sie nutzt, unterscheiden. Natürliches Vitamin E wird in Nahrungsergänzungsmitteln üblicherweise als d-Alpha-Tocopherol oder d-Alpha-Tocopherylacetat bezeichnet. Diese Form entspricht der molekularen Struktur von Vitamin E, wie sie natürlich in Lebensmitteln vorkommt, zum Beispiel in Nüssen, Samen oder pflanzlichen Ölen. Im menschlichen Körper gibt es ein spezielles Transportprotein (α-TTP), das bevorzugt genau diese natürliche Form von Vitamin E erkennt und hilft, sie in das Gewebe zu verteilen. Im Gegensatz dazu entsteht synthetisches Vitamin E, oft bezeichnet als dl-Alpha-Tocopherol, durch chemische Synthese. Tatsächlich handelt es sich um ein Gemisch mehrerer verschiedener Isomere (Moleküle mit derselben chemischen Zusammensetzung, aber unterschiedlicher räumlicher Anordnung). Von diesen Isomeren ist nur ein Teil biologisch aktiv, was einer der Gründe ist, warum die natürliche Form in der Fachliteratur oft als besser biologisch verfügbar bezeichnet wird. Der Unterschied zwischen diesen Formen wird auch in ernährungswissenschaftlichen Studien zum Vitamin-E-Stoffwechsel beschrieben. Zum Beispiel zeigt eine Forschung im Bereich der Ernährungsbiochemie, dass der menschliche Organismus Mechanismen besitzt, die die natürliche Form von Alpha-Tocopherol bevorzugen, während andere Isomere schneller aus dem Körper ausgeschieden werden. Für Verbraucher bedeutet das eins: Bei der Auswahl eines Nahrungsergänzungsmittels lohnt es sich, nicht nur auf die Menge an Vitamin E in Milligramm zu achten, sondern auch auf die Form, in der Vitamin E enthalten ist. Ein hochwertiges Supplement verwendet oft die natürliche Form von Vitamin E, die der entspricht, die der Körper auch aus der normalen Ernährung aufnimmt.