Aminosäuren
Aminosäuren sind die grundlegenden Bausteine von Proteinen und sind an vielen wichtigen Funktionen im Körper beteiligt. Von den 20 benötigten Aminosäuren kann der Körper 11 selbst herstellen, die übrigen 9 essentiellen müssen über die Nahrung oder Supplemente aufgenommen werden. Essentielle Aminosäuren unterstützen die Muskelregeneration, das Immunsystem und weitere lebenswichtige Prozesse. Die Supplementierung von Aminosäuren ist daher besonders bei erhöhter körperlicher Belastung oder unzureichender Aufnahme über die Nahrung sinnvoll.
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Was sind Aminosäuren und warum sind sie für den Körper wichtig?
Aminosäuren sind kleine organische Verbindungen, aus denen Proteine bestehen. Im menschlichen Körper fungieren sie als grundlegende „Bausteine“ für:
• Proteinsynthese – die Bildung und Reparatur von Muskelfasern, Haut, Haaren, Nägeln sowie inneren Organen.
• Herstellung von Enzymen und Hormonen (zum Beispiel Insulin, Adrenalin und Wachstumshormon), die den Stoffwechsel, das Immunsystem und das Nervensystem steuern.
• Transport von Nährstoffen und Sauerstoff (z.B. enthält Hämoglobin die Aminosäure Histidin) und die Aufrechterhaltung des Säure-Basen-Gleichgewichts im Blut.
• Produktion von Neurotransmittern (Serotonin aus Tryptophan, Dopamin aus Tyrosin), die Stimmung, Schlaf und Konzentration beeinflussen.
Der Körper nutzt 20 proteinogene Aminosäuren, davon 9 essentielle (EAA), die er nicht selbst herstellen kann und aus der Nahrung oder Nahrungsergänzungsmitteln aufnehmen muss.
Was ist der Unterschied zwischen essentiellen und nicht-essentiellen Aminosäuren?
Der Unterschied zwischen essentiellen und nicht-essentiellen Aminosäuren besteht darin, ob der Körper sie selbst herstellen kann:
• Essentielle Aminosäuren (EAA) – der Körper kann sie weder synthetisieren noch aus anderen Nährstoffen herstellen und MUSS sie aus der Nahrung oder Nahrungsergänzungsmitteln aufnehmen. Dazu gehören Histidin, Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan und Valin. Fehlt auch nur eine einzige EAA in der Ernährung, stoppt die Proteinsynthese und Wachstum, Regeneration sowie Immunität verlangsamen sich.
• Nicht-essentielle Aminosäuren – der Organismus kann sie unter normalen Bedingungen aus anderen Aminosäuren, Glukose oder Fettsäuren herstellen. Dazu zählen Alanin, Asparagin, Asparaginsäure, Glutamin, Glutamat, Glycin, Prolin, Serin, Tyrosin, Cystein und Arginin (die letzten beiden sind teilweise essentiell bei Kindern oder bei großer Belastung).
Welche Bedeutung haben BCAA und EAA beim Sport und der Regeneration?
BCAA sind ein schneller Auslöser für den Anabolismus und eine Energiequelle, während vollständige EAA alle „Bausteine“ liefern, die für die Reparatur und das Wachstum der Muskeln benötigt werden; die kombinierte oder separate Einnahme je nach Belastungsart kann die Regeneration verkürzen und die dauerhafte Leistung unterstützen.